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So erobern Sie sich San Francisco

So erobern Sie sich San Francisco

Drei Einheimische plaudern über etwas andere Wege, die Stadt an der Bucht zu erkunden

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Posted 5 months agoby Katrina Hunt

Für eine Stadt, die nur ca. 11 km lang ist, hat San Francisco erstaunlich viel zu bieten. Neben so bekannten Wahrzeichen wie der Golden Gate Bridge und den Cable Cars besitzt die Stadt abwechslungsreiche Viertel, Orte mit einer skurrilen Geschichte und unzählige besondere Erlebnisangebote. Man muss nur wissen, wo man sie findet.
 


„San Francisco ist im Grunde eine vielschichtige Stadt“, sagt Erica Messner, Mitbegründerin und Chefredakteurin der Zeitschrift The San Franciscan. In der neuesten Episode California Now-Podcasts gehen Messner und zwei andere Bewohner von San Francisco diesen Schichten auf den Grund. Beispielsweise plaudern sie mit dem Moderator Soterios Johnson über ihre Geheimtipps für die Bay Area.

Josh Armel, Inhaber von Painted Ladies Tour Company, bietet Stadtrundfahrten auf zweifellos einzigartige Weise an, nämlich in einem seiner farbenfrohen VW-Busse mit aufgemalten Wimpern an den Scheinwerfern. Mit diesen nostalgischen Fahrzeugen kommt man im hügeligen San Francisco nicht nur in Bereiche, die für große Reisebusse unzugänglich sind, beispielsweise die kurvige Lombard Street, sondern auch der Bulli selbst macht jede Fahrt zum Vergnügen. „Sobald die Leute einsteigen, hüpfen sie auf den Sitzen auf und ab, denn sie enthalten echte Metallfedern“, so Armel. „Das ist definitiv ein Highlight.“

Bei seiner klassischen zweistündigen Tour werden die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie die Golden Gate Bridge und die Painted Ladies-Häuser angefahren, aber auch „andersartige Gegenden wie Hayes Valley und Lower Haight, wo die Besucher die Stadt eher aus der Perspektive der Einheimischen erleben können.“ Ab und an wird im Mission District Halt gemacht, um im mit dem James Beard Award ausgezeichneten La Taqueria einen Burrito zu genießen und anschließend die unzähligen Street-Art-Kunstwerke des Viertels zu bewundern. „Es gibt hier jede Menge Talent und Geschichte und Kultur und Essen.“

„San Francisco hat heute eine lebendige Kunstszene“, meint auch Messner. Sie schildert Johnson die Vielfalt der Poetry-Veranstaltungen und Multi-Media-Lesungen in den Bars der Stadt. Erst kürzlich nahm sie an einer Lesung im The Little Shamrock teil, einer Bar aus dem Jahr 1893 im Sunset District. „Die Bar hat eine reiche Geschichte. Im Hinterzimmer wurde während der Prohibition getrunken“, so Messner. „Es war wirklich cool, an einem Ort zu sein, an dem sich die Menschen so intensiv mit Lyrik befassten. Am Ende wurde frenetisch gejubelt.“ Sie hat noch mehr Tipps für ein ganz besonderes Wochenende, beispielsweise eine Rosinen-Focaccia in der Liguria Bakery in North Beach oder eine Walbeobachtungstour zu den entlegenen Farallon Islands.

Als dritte einheimische Expertin empfiehlt MeeSun Boice einen Aufenthalt auf einer anderen Insel, die eigentlich gar nicht so versteckt ist: Treasure Island, die künstliche Insel in der Nähe der Bay Bridge. „Treasure Island entwickelt sich zu einem neuen Viertel von San Francisco, wie die Mission oder Castro oder Nob Hill“, sagt Boice, Inhaberin des familien- und hundefreundlichen Restaurants Mersea. Die Insel, deren Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist, hat ein eigenes Museum und immer mehr Orte zum Essen und Trinken, darunter Gold Bar Whiskey, die offizielle Brennerei der San Francisco 49ers. Demnächst gibt es auch eine Fähre vom Ferry Building Marketplace in San Francisco.

Allein für den Blick auf die Stadt lohnt sich ein Besuch von Treasure Island, so Boice. Man sieht die Golden Gate Bridge, die Skyline und Alcatraz. „Machen Sie einen Spaziergang am Wasser“, empfiehlt sie. „Von dort aus hat man den fantastischsten Blick auf die Skyline. Sie werden mit dem Fotografieren gar nicht mehr aufhören.“

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