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Mona Bahraini verrät ihre Tipps für Sacramento

Mona Bahraini verrät ihre Tipps für Sacramento

Die Sukkulenten-liebende Unternehmerin gibt Tipps, wo man in Kaliforniens Hauptstadt gut essen, trinken und spazieren gehen kann

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Mona Bahraini wuchs in Arizona umgeben von eindrucksvollen Kakteengewächsen auf. Als sie nach Sacramento zog, brachte sie ihre Liebe zu Wüstenpflanzen zum Ausdruck, indem sie sich ihre ganz persönliche Sammlung mit mehr als 300 Sukkulenten in einer 46-Quadratmeter-Wohnung aufbaute.

Wegen eines Unfalls im Jahr 2017 konnte Bahraini nicht mehr arbeiten. Gefesselt ans Sofa, inmitten ihrer selbstgestalteten Oase, erkannte sie, dass ihre Liebe für Sukkulenten mehr als nur ein Hobby war – sie war ihre Berufung. „Ich wollte den Menschen wirklich begreiflich machen, wie cool Pflanzen sind“, sagt sie. „Sukkulenten sind buchstäblich prähistorische Pflanzen, die wunderschön und stark sind.“ Die in Sacramento ansässige Bahraini begann Eintopfkurse für Geburtstagsfeiern und Mütter anzubieten. Ihre Veranstaltungen wurden schnell sehr beliebt und bald verwandelte sich ihr Hobby in ein Vollzeitgeschäft.

Heute ist Bahraini Besitzerin und Betreiberin des The Prickly Pear, einer Baumschule und eines Gemeinschaftsgewächshauses in Southside Park. „Dieser Ort ist wie eine zauberhafte Oase inmitten des Stadtzentrums“, sagt sie. Gehen Sie einen engen Pfad hinter einem historischen Wohnhaus hinunter. An Ihrem Ziel finden Sie einen wundersamen Ort mit blühenden Glyzinien, glitzernden Lichtern und Sukkulenten aller Formen und Größen. „Am besten eignet sich der Sonntag für einen Besuch. Dann kann man unsere drei Nigerianischen Zwergziegen kennenlernen“, sagt Bahraini. Sie lädt gerne neugierige Besucher in ihr Geschäft ein und zeigt ihnen ihre geliebte neue Heimatstadt.

Es überrascht nicht, dass Bahraini vor allem die wunderschöne Natur Sacramentos liebt. „Man nennt sie auch die ,Stadt der Bäume‘ – und es gibt einfach überall Bäume“, erzählt sie. „Die Vegetation ist wirklich außergewöhnlich.“ Reisenden empfiehlt sie, sich im Capitol Park umzusehen. Die Grünanlage, die 1863 vom ehemaligen kalifornischen Gouverneur Leland Stanford geplant wurde, umfasst einen Rosengarten, einen Bereich mit einheimischen Pflanzen und ein Wäldchen aus blühenden Kamelienbäumen. „Es duftet unglaublich“, so Bahraini.

Als selbsterklärte Feinschmeckerin probiert sich Bahraini gemeinsam mit ihrem Mann außerdem gern durch die stetig wachsende Restaurantszene von Kaliforniens Farm-to-Fork-Hauptstadt. Die Samstage beginnen auf dem Bauernmarkt in Midtown, wo das Paar frische Produkte und lokal produziertes Kunsthandwerk durchstöbert. Bahraini schwört auf die Lederprodukte vom in Sacramento ansässigen Kunsthandwerker Jake Castro. Zum Brunch geht es in das geschäftige Bacon and Butter, in dem der Einfluss der Südstaaten spürbar ist. „Die Zutaten für die Gerichte stammen aus nachhaltiger Produktion, und der Geschmack ist einfach umwerfend“, so Bahraini. Ihre Empfehlung sind die Cinna Rolls frisch aus dem Ofen.

An einem perfekten Nachmittag am Wochenende überredet sie dann vielleicht ein paar Freunde zu einer Ausfahrt mit einem selbst angetriebenen Partybike von Sac Brew Bike oder fährt zum Folsom Lake hinaus, um in der Granite Bay zu wandern. Für den Abend empfiehlt Bahraini, eines der „coolen Restaurants“ Sacramentos zu wählen und einen Schaufensterbummel vorbei an den „zahllosen Familienbetrieben“ zu machen.

FÜNF WEITERE FAVORITEN

Geheimtipp: „Die California State Library in der Stadt wird absolut unterschätzt. Das gesamte Gebäude ist etwas ganz Besonderes. Ich bin so gerne dort. Der sogenannte Circulation Room hat riesige, wunderschöne Fenster – er wirkt wie verwunschen. Die Bibliothek ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Sie können die drei Stockwerke des Gebäudes entweder auf eigene Faust erkunden oder bei einer von Dozenten geführten Tour mehr über die Geschichte erfahren.“

Ausgehtipp: „Die Sunshine Roll (Garnelen-Tempura, scharfer Thunfisch und grüner Apfel) im Kru ist unglaublich. Mein Mann und ich waren schon mit vielen Gästen hier, und alle waren sich einig, dass das die beste Roll ihres Lebens war. Das Restaurant bietet japanisch-kalifornische Fusionsküche an und konzentriert sich auf regionale Produkte und Nachhaltigkeit. Das Ambiente ist sexy und verspielt, und die Barkeeper sind wirklich nett.“

Lieblingssandwich: „Das South ist großartig – es ist eines meiner Lieblingsrestaurants und serviert unvergleichliches Comfort Food aus den Südstaaten. Es ist traditionell, aber der Eigentümer gibt allem eine moderne Note. Es gibt leckeren Brunch, aber normalerweise gehen wir zum Abendessen dort hin und essen jedes Mal das Hot Chicken Sandwich. Das ist ein klassisches Sandwich mit gebackenem Hühnchen und Green-Goddess-Dressing. Es schmeckt göttlich.“

Großartige Cocktails: „Der Eigentümer des Bottle and Barlow wollte einen Frisörladen mit einer Bar kombinieren – und genau das hat er gemacht. Man kann einen Drink bestellen oder sich die Haare schneiden lassen. Sie machen dort großartige Cocktails – mit oder ohne Alkohol –, und der Laden ist sehr angesagt, einladend und ganz unprätentiös. Außerdem spielen sie bis spät abends gute Musik. Mein Lieblingsdrink ist der Cucumber Gimlet.“

Lokale Röstereien: „Mein Mann liebt Kaffee, er trinkt ihn den ganzen Tag. The Mill ist dafür der beste Ort der Stadt. Der Laden ist warm, einladend und sehr gemütlich. Den Kaffee rösten sie dort selbst, und man kann ihn mit hausgemachten Sirups kombinieren. Die Waffeln mit Puderzucker und Honigbutter, die man dort bekommt, sind ebenfalls sehr beliebt und lecker. Mein Mann bestellt immer den Cold Brew.“

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