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Sierra-Abenteuer

Lake Tahoe, Mammoth Lakes, Mount Whitney, Yosemite Nationalpark – von dieser Reise werden Sie Erinnerungen mitnehmen, von denen Sie ein ganzes Leben lang zehren können.

Start:Lake Tahoe
Ende:Yosemite Nationalpark
5 - 8Tage,7Stopps,697Meilen
Lake Tahoe
Justin Reznick/Getty Images
MONO LAKE TUFA STATE NATURAL RESERVE
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Mammoth Lakes
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Mount Whitney
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Lone Pine Lake
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Sequoia National Park
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Yosemite Nationalpark
Kodiak Greenwood
Stopp 1

Lake Tahoe

1960 Squaw Valley Rd, Olympic Valley

Blau wie ein Topas und umgeben von majestätischen Gipfeln ist das Juwel der High Sierra an der Grenze zwischen Kalifornien und Nevada ein Muss für jede Löffelliste. Wo sonst hat man Gelegenheit, Luft zu atmen, die „sehr rein und fein [ist] … die gleiche, die Engel atmen“, wie der berühmte Schriftsteller Mark Twain schrieb. Kleine Städtchen säumen das Ufer, und jedes besitzt seinen ganz eigenen Charme. Im Schnee des Winters und des Frühjahrs können Sie in Wintersportorten von Weltklasse auf die Pisten und Loipen gehen. Im Sommer hingegen holt man das Wasserspielzeug hervor – Segelboote, Stehpaddelbretter, Kajaks und so ziemlich alles, was schwimmt. Und der Herbst färbt die Berge dann mit goldenem Espenlaub.

Lake Tahoe beherbergt einige der besten Skigebiete des Landes. Am nördlichen Ufer sind Squaw Valley Alpine Meadows und Northstar California sehr beliebt – besonders an Tagen mit Pulverschnee. Am südlichen Ufer des Lake Tahoe bietet das Heavenly – eines der größten Skigebiete der Welt – von Skipisten, so breit und eben wie eine Autobahn, aus umwerfende Blicke auf den See. Spaß schreibt man in Heavenly ganz groß – auch wenn man nicht auf Brettern steht: Seilrutschen am Berg, Reifenschläuche zum Rutschen, Kabinenbahnen für die Aussichten und Partystimmung am Berg und im Tal. Am Tahoe gibt es aber auch etwas gemäßigte Wintersportorte – zum Beispiel Boreal, Donner Ski Ranch, Homewood, Sierra at Tahoe, Soda Springs, Sugar Bowl, Tahoe Donner. Sie können sich auch auf gespurten Langlauf- und Schneeschuhloipen bei Royal Gorge oder Kirkwood ins Gelände begeben. Ein echter Leckerbissen sind Ausflüge mit dem Hundeschlitten in der Nähe von Squaw Valley, Kirkwood oder in Hope Valley, südlich des Lake Tahoe.

Im Sommer bieten viele dieser Orte – vor allem aber Northstar, Heavenly und Squaw – sommerliches Freizeitvergnügen wie Mountainbiking, Wandern, Rundfahrten in der Tram oder Seilbahnfahrten – eine gute Möglichkeit, ohne körperliche Anstrengung hoch hinaus in die Berge zu gelangen.

Stopp 2

MONO LAKE TUFA STATE NATURAL RESERVE

US-395, Lee Vining

In diesem Hochwüsten-Naturschutzgebiet auf der östlichen Seite der emporragenden Sierra fassen gespenstische Kalktufftürme die Ufer eines eine Million Jahre alten Sees ein.

Einen Einblick in die Natur- und Menschheitsgeschichte des Mono Basins bekommen Sie im Interpretive Center, das sich in unmittelbarer Nähe von U.S. Highway 395 nördlich von Lee Vining und Tioga Pass (der einzige Weg in den Yosemite-Nationalpark von dieser Seite der Berge) befindet. Die Terrassen bieten spektakuläre Aussichten: Im Westen die Gipfel des Sierra-Gebirgszugs, im Osten die mit Chaparrals gesprenkelte Wüste sowie der See selbst und die kleine Insel Wizard Island, ein Brutplatz für Westmöwen und andere Meeresvögel. Vogelwanderungen werden um 8 Uhr an Freitagen und Sonntagen von Mitte Mai bis zum Labor Day (1. Montag im September) angeboten. Das Besucherzentrum ist von Dezember bis März geschlossen.

Erkunden Sie das mit Obsidian und Bimsstein verdeckte Auenhabitat Lee Vining Creek oder laufen Sie durch die South Tufa Area, um aus nächster Nähe die Kalktufftürme zu sehen, die aus der gegenseitigen Beeinflussung von Süßwasserquellen entstanden sind, die in den extrem alkalischen See fließen, der zweieinhalbmal salziger ist als der Ozean. Naturalisten bieten in der South Tufa Area von Ende Juni bis zum Labor Day dreimal täglich kostenlose Wanderungen an. Geführte Paddeltouren werden durch Caldera Kayak ebenfalls angeboten.

Stopp 3

Mammoth Lakes

Mammoth Lakes

Umgeben von einigen der höchsten Gipfel im Westen, ist Mammoth Lakes ideal für totale Naturliebhaber, die im Winter die Pisten des Hausbergs Mammoth Mountain sowie die nahe gelegenen Resorts von June Lakes erobern und die dann, wenn der Schnee schmilzt, losziehen, um in den klaren Gebirgsbächen fliegenzufischen, in den hoch gelegenen Bergwiesen zu wandern oder Mountainbike zu fahren und in die natürlichen Thermalquellen einzutauchen.

Im Winter liegen auf dem Mammoth Mountain im Durchschnitt über neun Meter Schnee, und er ist länger geöffnet als alle anderen Resorts im Bundesstaat. Besuchen Sie das Dorf, um Geschäfte, Restaurants und das Nachtleben zu erkunden. Wenn Sie nicht Ski fahren, können Sie die Kabinenseilbahn zum Gipfel des Bergs in 3.369 Metern Höhe nehmen, um die umliegenden hohen Gipfel ehrfürchtig zu bestaunen. Es gibt auch ausgefallenere Freizeitbeschäftigungen im Winter – von Fahrten mit der Pistenraupe bis zu Schneeschuhausflügen bei Vollmond. Oder rutschen Sie mit den Kindern in Reifenschläuchen den Hang hinunter! Gleiten Sie auf einem Hundeschlitten durch die verschneite Wildnis! Gönnen Sie sich eine Massage in den Hotels des Gebiets oder ein Abendessen im gemütlichen, von schneebedeckten Kiefern umgebenen Lakefront Restaurant.

Stopp 4

Mount Whitney

Mt. Whitney

In Kaliforniens östlichen Sierras befinden sich einige der höchsten Berge des Landes. Zu diesen Giganten gehört Mt. Whitney, dessen Gipfel mit einer Höhe von 4.418 Metern an den Wolken kratzt, was ihn zum höchsten Berg der 48 zusammenhängenden Bundesstaaten und zu einem beliebten Ziel für Kletterer macht.

Manche schaffen es an einem Tag rauf und wieder runter (17,1 Kilometer pro Strecke), aber bei der fantastischen Aussicht auf die höchsten Gipfel der Sierra und das Flachland der Wüste gibt es keinen Grund zur Eile. Schlagen Sie Ihr Zelt für die Nacht am Consultation Lake auf und gehen Sie dann die Serpentinen an, die auf den Gipfel führen. Klettersaison ist normalerweise zwischen Mai und Oktober, aber da es jederzeit schneien kann, sollten alle Kletterer einen Plan B haben. Es sind Genehmigungen erforderlich, und diese werden nur per Losverfahren vergeben.

Wenn ein Gimpfelsturm nicht Ihr Ding ist oder Sie keine Genehmigung erhalten haben, machen Sie sich keine Sorgen – Sie können sich auch so an der Gegend erfreuen, beispielsweise mit einer Wanderung zum Lone Pine Lake (etwa neun Kilometer hin und zurück) samt Aufenthalt im Whitney Portal, einem 21 Kilometer westlich von Lone Pine gelegenen Campingplatz inmitten von Kiefern.

Stopp 5

Lone Pine Lake

Lone Pine Lake

Die Sierra Nevada Mountains ragen mit Dutzenden von Gipfeln über 3.657 Metern in den Himmel. Der höchste Gipfel in den 48 Staaten ist der Mount Whitney mit 4.420 Metern (obwohl seine genaue Höhe davon abhängt, welche Behörde sie gemessen hat – die Zahlen reichen von 4.417 bis 4.422). Zum Besteigen des Gipfels sind eine erstklassige körperliche Kondition und eine vorausschauende Planung notwendig, denn man muss sich zunächst einen der begehrten Wanderpässe sichern (nur 160 Personen pro Tag sind erlaubt). Wenn Bergsteigen nicht auf Ihrer Agenda steht, können Sie die wunderschöne Bergregion dennoch genießen, indem Sie die Whitney Portal Road bis zum Ausgangspunkt des Wanderwegs (auf 2.529 Metern Höhe) hinauffahren und dann zum Lone Pine Lake (neun Kilometer Hin- und Rückweg) wandern. Nach einem stetigen Aufstieg durch Jeffrey Pines und Manzanita gelangt man in die John Muir Wilderness und hat einen herrlichen Blick auf den Mount Whitney und das Owens Valley. Der malerische Lone Pine Lake wird von steilen Granitfelsen, riesigen Felsbrocken und winterfesten Weißrindenkiefern umfasst – eine spektakuläre Umgebung zum Ausruhen und Entspannen. Wenn Sie zu Ihrem Auto zurückkehren, können Sie im Whitney Portal Store Pfannkuchen essen und Souvenirs vom Mount Whitney kaufen.

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Stopp 6

Sequoia National Park

Generals Hwy, Three Rivers

Der Ash Mountain-Eingang zum Sequoia-Nationalpark befindet sich im kleinen Ort Three Rivers und bietet eine schnelle und kurvenreiche Route zu den gewaltigen Riesenmammutbäumen von Giant Forest. Steuern Sie durch die 130 Kurven und 12 Serpentinen des General Highway und Sie sind auf dem schnellsten Weg zum General Sherman Tree, dem nach Volumen größten lebenden Baum der Welt. Wenn Sie schon einmal da sind, sollten Sie auch aussteigen und um den Baum herumgehen – das ist die einzige Möglichkeit, die reine Größe und majestätische Schönheit des Riesenmammutbaums zu begreifen. Erweisen Sie General Sherman die Ehre und begeben Sie sich dann zum ruhigeren Wanderweg Congress Trail, wo Hunderte weitere Riesenbäume wachsen. Nachdem diese altertümlichen Giganten Sie gründlich ins Staunen versetzt haben, sollten Sie die 360 Treppenstufen von Moro Rock hinaufsteigen, was Ihren Puls garantiert in die Höhe jagt. Selbst jüngere Kinder können es bis zur Spitze dieses kahlen Granit-Steilhangs mit seinem beeindruckenden Ausblick auf die gezähnte Great Western Divide schaffen. Gehen Sie zum Abendessen in die Wuksachi Lodge des Parks. Im gläsernen Speisesaal des Restaurants The Peaks lässt sich von jedem Tisch aus ein Fichtenwald und der Silliman Crest überblicken.

Stopp 7

Yosemite Nationalpark

Yosemite National Park

Aus Osten kommend entfaltet Yosemite seine Hochlandschönheit mit Granitklippen und alpinen Grasflächen, deren bekannteste Tuolumne Meadows ist, sowie gut gekennzeichneten Pfaden, von denen Sie die endlose Kulisse bewundern können. Aus den ruhigen Randgebieten führen Wanderwege in alle Richtungen: zu den Bergseen unterhalb der Spitzen des Cathedral Peak und des Unicorn Peak ebenso wie zu einer Reihe tosender Wasserfälle am Tuolumne River. Das kleine Besucherzentrum, das in einer historischen Hütte untergebracht ist, enthält Anschauungsmaterial zur Geologie und zu Flora und Fauna der Gegend.  Weiter in Richtung Westen erreichen Sie das charakteristische Yosemite Valley, von wo aus Sie mit Shuttle-Bussen zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gefahren werden.

Yosemite, der erste Nationalpark Kaliforniens und seit 1984 ein Teil des UNESCO-Weltnaturerbes, lockt alljährlich rund vier Millionen Besucher an – und das aus gutem Grund. Mit einer Fläche von 2.849 km² ist der Park größer als das Saarland und bietet unvergessliche Naturwunder. Zu den vielen Dingen, auf die Yosemite besonders stolz sein kann, gehören mit Sicherheit auch die Wasserfälle. Von den 20 höchsten Wasserfällen der Welt liegen allein drei im Yosemite Valley: Yosemite Falls, Sentinel Fall und Ribbon Fall. Die Yosemite Falls sind sogar die höchsten Wasserfälle Nordamerikas. Der Aufstieg zum höchsten Punkt in 739 Metern Höhe über dem Grund ist recht anspruchsvoll, doch zum Glück wirken sie auch von unten recht beeindruckend. Die Stelle am Fuß erreicht man leicht auf einem anderthalb Kilometer langen Rundweg, der auf jedermanns Löffelliste gehört. Ein bequemer Fußweg zu den 189 Meter hohen Bridalveil Falls bringt Sie zu einem Aussichtspunkt am Fuße dieser schäumenden Kaskaden. Der Aufstieg zu den Vernal und Nevada Falls ist etwas schwieriger und führt über Granitstufen zu zwei steilen Abhängen, an denen man sehen kann, wie sich der gesamte Merced River über die Felskante ins Tal stürzt. (Beachten Sie unbedingt die Sicherheitshinweise und bleiben Sie hinter den Absperrungen!)

Fahren Sie von Yosemite an der Westflanke der Sierra in Richtung Süden über die Straßen, die zunächst hinab ins fruchtbare Central Valley führen und dann wieder in die Berge zum letzten Etappenziel, einem Paar von Nationalparks, die die größten Lebewesen der Welt und eine wilde und zerklüftete Bergschlucht schützen. 

 

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Roadtrip-Schnappschuss

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Stopp 1Lake Tahoe
1960 Squaw Valley Rd, Olympic Valley
Stopp 2MONO LAKE TUFA STATE NATURAL RESERVE
US-395, Lee Vining
Stopp 3Mammoth Lakes
Mammoth Lakes
Stopp 4Mount Whitney
Mt. Whitney
Stopp 5Lone Pine Lake
Lone Pine Lake
Stopp 6Sequoia National Park
Generals Hwy, Three Rivers
Stopp 7Yosemite Nationalpark
Yosemite National Park

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