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Surfen in Kalifornien A bis Z: Surfkultur in Kalifornien | Visit California

Surfen in Kalifornien A bis Z: Surfkultur in Kalifornien

Jetzt wissen Sie mehr über den Nationalsport des Golden State, den wir am 20. September, dem California Surfing Day, feiern.

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Kalifornien ist ein Paradies für Surfer wie kaum ein anderer Ort. Hier entwickelte sich das Surfen von einer alten hawaiianischen Tradition zu einer Kultur, die Musik, Mode und Filme beeinflusst hat. 1885 wurde in den USA zum ersten Mal gesurft. Genauer gesagt, in Santa Cruz. Hier erfreute es sich schnell großer Beliebtheit bei Abenteurern und entwickelte sich zu einem eigenen Lifestyle. Es ist nicht schwer, den Hype zu verstehen. Seien wir ehrlich: Was ist schon cooler als Surfen? In den Wellen vor Kalifornien könnte man sein ganzes Leben verbringen. (Der perfekte Tag für einen Besuch des Golden State ist der 20. September zum California Surfing Day.) Bis dahin bieten wir Ihnen eine kleine Einführung in den nicht mehr wegzudenkenden Nationalsport Kaliforniens.

A steht für Aerial

Aerials begeistern die Fans. Es geht dabei um ein Manöver, bei dem Surfer von der Krone der Welle abheben und idealerweise in der Luft ein paar Drehungen und Flips absolvieren, bevor sie wieder in der Welle landen. Das Vorbild war der Ollie – ein Skateboard-Trick.

B steht für Bikinis und Boardshorts

Boardshorts sind etwas länger, um vor den Kanten von Surfbrettern zu schützen. Sie sind funktionell und sehen cool aus. Eine klassische Version finden Sie am Huntington Beach bei Katin USA. Traditionelle Bikinis eignen sich kaum für die Action in den Wellen. Surf-Bikinis werden aus bestimmten eng anliegenden Materialien gefertigt, die ein Rutschen verhindern.

C steht für California Surf Museum

Das California Surf Museum begeistert mit seinem wellenförmigen Dach und es befindet sich in der Nähe vom Strand Oceanside, wo man die Wellen hören kann. Hier können Sie das Surfbrett von Bethany Hamilton besichtigen, das sie benutzte, als sie von einem Hai angegriffen wurde. Man sieht sogar die enormen Bissspuren. Darüber hinaus gibt es eine Ausstellung, in der die Evolution der Surfbretter zu sehen ist – von 45 Kilo schweren Schlachtschiffen aus massivem Holz bis hin zu den heutigen Leichtgewichten, den Shortboards aus Glasfaser.

D steht für Divas

Surf Dudes und Surf Divas: Die Zwillinge Izzy und Coco Tihanyi eröffneten 1996 die Surf Diva Surfschule, um mehr Frauen das Wellenreiten näher zu bringen. Die Surfschule Surf Diva steht Frauen und Männern offen. Sie bietet Unterricht und Surfbrettverleih in La Jolla Shores und Del Mar sowie eine Surf-Boutique nur wenige Schritte von La Jolla Shores entfernt.

E steht für Encinitas

Entlang der Küstenstraße von San Diego, die im Lied von The Super Stocks 1964 als Surf Route 101 besungen wurde, stoßen wir auf Encinitas, die Heimat des berühmten Pointbreak „Swami“. Seinen mystischen Spitznamen hat der Pointbreak vom indischen Guru Paramahansa Yogananda, dem Gründer des Self-Realization Fellowship Encinitas Temple. Der Tempel ist ein spiritueller Rückzugsort auf den Klippen, der vor allem für seine Gärten berühmt ist.

F steht für Fisch-Tacos

Die Rede ist von der traditionellen Cali-Baja-Cuisine. Viele Surfer entdeckten die Fisch-Tacos in Ensenada und San Felipe für sich, während sie in Baja auf der Suche nach Wellen waren. Heutzutage gibt es unzählige Versionen. Der ursprüngliche Fisch-Taco besteht jedoch aus weißem Fisch, der in einer leichten Tempura-Panade gebraten und auf zwei Mais-Tortillas serviert wird, gemeinsam mit Salat, einer Sauercreme-Soße und Salsa. Wir empfehlen, den Taco mit etwas Limettensaft zu beträufeln.

G steht für Gidget

Der Film Gidget (Sandra Dee) und die TV-Sendung Gidget (Sally Field) wurden inspiriert von der wahren Gidget – Kathy Kohner. Ihre Erzählungen von ihren Erlebnissen an den Stränden Malibus inspirierten ihren Vater, Frederick Kohner, einen Oskar-nominierten Drehbuchautor, 1957 einen Roman über die Abenteuer seiner Tochter zu schreiben. Dieser Roman trug dazu bei, den Hype um das Surfen ins Rollen zu bringen. Schauen Sie auch im Duke's of Malibu vorbei. Hier können Sie Kathy in Ihrer Rolle als „Ambassador of Aloha“ treffen.

H steht für Hotels

Früher schlief man einfach am Strand, wenn man den Wellen lauschen wollte. Heutzutage gibt es angesagte Hotels in Kalifornien, bei denen sich alles um das Thema Surfen dreht, wie das Tower23 am Pacific Beach in San Diego, das Surfhouse in Encinitas, Surf & Sand Laguna Beach, das Kimpton Shorebreak Huntington Beach Resort und das Dream Inn am Cowell's Beach in Santa Cruz.

I steht für International Surfing Museum

Surf-Legenden wie George Freeth und Duke Kahanamoku brachten den Sport an den Huntington Beach. Das International Surfing Museum ehrt diese Ikonen mit einer Ausstellung ihrer Surfbretter. Im Außenbereich sehen Sie ein echtes Longboard – 12 Meter lang und 590 Kilo schwer – auf dem einst 66 Personen gleichzeitig surften. Ein Selfie ist hier quasi ein Muss.

J steht für Jack O’Neill

Der verstorbene Surfer und Unternehmer gilt gemeinhin als Erfinder des Neoprenanzugs (obwohl auch andere diese Erfindung für sich beanspruchen). Vor seinem Umzug nach Santa Cruz 1952 eröffnete O'Neill auch den weltweit wahrscheinlich ersten Surfshop in San Francisco. Im O’Neill Surf Shop in Capitola sind Vintage-Surfbretter und einer der ersten Neoprenanzüge ausgestellt.

K steht für Kelly Slater

Kelly Slater gilt als der beste Surfer aller Zeiten. Er half bei der Erfindung einer Maschine, die eine perfekte Welle generiert. Zu finden ist diese Welle in der WSL Surf Ranch in der Stadt Lemoore in Central Valley in der Nähe der Städte Visalia und Fresno am Fuße der Sierra Nevada.

L steht für Laguna Beach

Von der Brooks Street über Rockpile bis zur Thalia Street, Laguna Beach bietet unzählige Surfmöglichkeiten. Sind Sie noch ein Anfänger? Dann eignen sich die Wellen bei Thalia Street am besten. Wenn Sie lieber zuschauen, machen Sie sich auf den Weg zu Rockpile und bestaunen Sie die perfekten aber schwierigen Wellen dort.

M steht für Mollusk Surf Shop

Mollusk Surf Shop besitzt Läden in San Francisco, Silver Lake und Venice Beach. Die so unterschiedlichen Orte haben alle eines gemeinsam – ihre Surfkultur. Die Läden bieten eine große Auswahl an Surfbrettern, egal, ob Sie eine Monsterwelle reiten möchten oder doch lieber eine lange gemütliche Fahrt auf der Welle bevorzugen.

N steht für Noseriding

Noseriding ist ein kunstvolles Manöver, bei dem Surfer auf der Spitze des Surfbretts surfen. Es handelt sich dabei um eine klassische Disziplin des Surfens, die sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Es gibt bereits eigene Wettbewerbe dafür. Hanging Ten ist die bekannteste Variante davon, die vor allem auf Longboards in kleineren Wellen praktiziert wird.

O steht für Outerknown

Outerknown befindet sich in Culver City und wurde von niemand geringerem als Kelly Slater mitgegründet. Hier treffen Surfstyle und Nachhaltigkeit aufeinander. Die ökologische Marke möchte nicht nur zum Umweltschutz beitragen, sondern auch ihre Mitarbeiter schützen. Eine der umweltschonenden Methoden von Outerknown basiert auf der Verwendung von Econyl in der Herstellung von Boardshorts. Econyl ist ein Nylongarn, das aus alten Fischernetzen hergestellt wird.

P steht für Point Break

Gäbe es einen Film, der gleichzeitig der beste und schlechteste Surffilm aller Zeiten wäre, dann wäre das sicherlich Point Break (Gefährliche Brandung). Keanu Reeves spielt darin Johnny Utah, einen ehemaligen College Quarterback, der später als FBI-Agent arbeitet. Patrick Swayze spielt Bodhi, einen geheimnisvollen Surfer und Anführer einer Gruppe von Bankräubern. Wie könnte man Dialoge wie „Ich habe heute meine erste Tube geritten, Sir!“ vergessen.

Q steht für Quiksilver

Die Anfänge von Quiksilver in Australien waren bescheiden. Doch schon bald wuchs das Unternehmen zu einem Giganten bei Surfbekleidung, gründete die Damenmarke Roxy und sponsert die World Surf League. Die Marke lebt von ihrem Motto: „Für uns bei Quiksilver ist alles, was mit einem Brett unter deinen Füßen zu tun hat, eine universelle Quelle an Spaß, Freiheit und frischer Energie, die einen wahrhaftig transformativen Einfluss auf dein Leben haben kann.“

R steht für Rincon

Nur eine ganz besondere Welle kann den Titel Königin der Küste tragen. In der Tat bringt dieser Pointbreak entlang der Grenze Santa BarbaraVentura County einige der besten Wellen des Landes hervor, vor allem während der Wintersaison. Autor William Finnegan wollte nichts von der „Königin“ wissen. Er beschrieb Rincon als „... die beste Welle Kaliforniens, ... lang, hohl und von bester Qualität vor allem im Winter.“ Im nahegelegenen Carpinteria finden Sie Surfbretter mit Rincon-Design und Rincon-Markenartikel im Rincon Designs Surf Shop. Hier können Sie auch einkaufen, wenn Sie nur vom Ufer aus zuschauen.

S steht für Santa Cruz

Santa Cruz gilt als die Wiege der Surfkultur auf dem Festland, dank eines Tages im Jahr 1885, als drei hawaiianische Prinzen Surfbretter aus Rotholz schnitzten. Bis heute ist Santa Cruz einer der bedeutendsten Surfspots Amerikas. Für Zuschauer gibt es keinen besseren Ort als das natürliche Amphitheater mit Blick auf Steamer Lane. Oberhalb von Steamer befindet sich ein Leuchtturm – Heimat des Santa Cruz Surfing Museum, in dem die Geschichte der Gegend aufgegriffen wird.

T steht für Tarantulas at Jalama Beach County Park

Dieser Strand ist am weitesten vom Highway 1 entfernt. Aber viele Surfer nehmen den Umweg von 22 Kilometern im Santa Barbara County in Kauf, wenn Wellen aus südwestlicher Richtung am Break brechen. Diese Wellen tragen den Namen „Tarantulas“. Nicht wenige dieser Surfer tanken Energie für das Surfen mit einem typisch kalifornischen Jalama Burger.

U steht für U.S. Open of Surfing

Der weltweit größte Surf-Wettbewerb am Huntington Beach Pier ist eine einwöchige Surf-Party, bei der es neben dem Surfen auch noch Konzerte, Kunstausstellungen und Skateboard- und BMX-Vorführungen gibt. Zuschauer zahlen keinen Eintritt.

V steht für Venice

Nicht weit vom berühmten Venice Beach Boardwalk entfernt gibt es im Winter bei Wellengang aus West-Nordwest überraschend gute Wellen bei Breakwater, dem besten Surfspot von Venice. Surfer, die ihren Sport ernst nehmen, sollten sich auf jeden Fall die Surfbretter von Master-Shaper Guy Okazaki in Venice ansehen.

W steht für The Wedge

Rau ist gar kein Ausdruck für das Chaos, wenn der sommerliche Wellengang aus Süden in Newport Beach auf den Steg am Ende der Balboa Peninsula trifft. Hier entsteht die Monsterwelle The Wedge. Die Wellen von The Wedge können bis zu 9 Meter hoch werden. Dieser Ort ist auch als erstklassiger Spot für Bodysurfing und Bodyboarding bekannt. Völlig ungeeignet für Anfänger aber von der Küste aus ein wahres Spektakel.

X steht für X Games

Das Surfen ist seit 2003 Teil der X Games. Der erste Wettbewerb fand damals in Huntington Beach statt. Seit 2020 ist Surfen eine olympische Disziplin. Das Debüt der Sportart fand bei den Spielen in Tokio, Japan, statt. Italo Ferreira und Carissa Moore waren die ersten Gewinner einer Goldmedaille.

Y steht für You Should Have Been Here an Hour Ago

Die Surfliteratur war in aller Munde, als William Finnegan 2016 den Pulitzer Preis für Barbarian Days: A Surfing Life gewann. Ein noch älterer Klassiker ist You Should Have Been Here an Hour Ago, die Autobiografie von Phil Edwards aus Oceanside aus dem Jahr 1967. Phil Edwards wurde 1999 vom Magazin Surfer als „einer der 25 einflussreichsten Surfer des Jahrhunderts“ bezeichnet.

Z steht für Zinkoxid

Lange bevor es Lichtschutzfaktor 100+ gab, bauten Surfer schon auf Zinkoxid, um sich vor der Sonne zu schützen. Jeder, der viel Zeit im Wasser verbringt, sollte sich vor UV-Strahlen schützen. Doch Sonnenschutz auf chemischer Basis schädigt Korallenriffe. Sonnencremes auf Mineralbasis sind nicht perfekt aber besser. Achten Sie bei Sonnenschutz auf die Kennzeichnung „micro-sized“ oder „non-nano“, um schädliche Auswirkungen auf die Unterwasserwelt zu reduzieren.

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