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Wissenswertes über die kalifornischen Nationalparks

Wissenswertes über die kalifornischen Nationalparks

Die gefeierten Nationalparks und Schutzgebiete im Golden State sind offen. Sie sollten jedoch im Voraus planen, damit Ihre Reise ein Erfolg wird.

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Die Nationalparks und Monumente Kaliforniens sorgen für den Schutz einiger der spektakulärsten Landschaften der Welt. Daher überrascht es nicht, dass die Menschen in der Pandemie die weitläufigen Gebiete scharenweise besuchten. Die Landschaften von wilder Schönheit und die frische Luft in den Parks sorgten für die dringend benötigte Aufmunterung angesichts der weltweiten Probleme.

Für diesen Sommer erwartet der National Park Service noch mehr Besucher in den Nationalparks. Daher ist es ratsam, sich vor einer Reise gut zu informieren.

Laut Christine Beekman, Chief of Interpretation in Point Reyes, dem einzigen Küsten-Schutzgebiet Kaliforniens, ist es am sinnvollsten, die neue App des National Park Service herunterzuladen, um sich über den Nationalpark Ihrer Wahl zu informieren.

„Die NPS-App erkennt Ihren Standort. Das heißt, sobald Sie sich Point Reyes oder einem anderen Park nähern, erhalten Sie Echtzeitinformationen zu diesem Park“, erläutert sie.

Die NPS-App enthält Informationen zu beliebten Sehenswürdigkeiten, Wegen, Touren und Bildungsprogrammen sowie interaktive Karten und Routen für 423 Nationalparks im ganzen Land. Beekman gibt zu bedenken, dass „in vielen Nationalpark zu Verbindungsproblemen kommen kann. Daher empfehlen wir Besuchern, vor Eintritt in den Park Informationen aus der App herunterzuladen.“

Aktuelle Infos zu Straßenverhältnissen und Wetterereignissen, die für ihre Reise relevant sein könnten, erhalten die Besucher auch über die Social-Media-Accounts des jeweiligen Parks, insbesondere über Twitter.

Seit der vollständigen wirtschaftlichen Öffnung Kaliforniens am 15. Juni sollten Besucher außerdem bedenken, dass die Nationalparks unter der Verwaltung der US-Regierung stehen, nicht des Bundesstaates. Auch wenn die Straßen, Wege und Sehenswürdigkeiten von Nationalparks geöffnet sind, können für einige Einrichtungen und Programme weiterhin pandemiebedingte Beschränkungen oder Schließungen gelten.

„Landesweit gibt es in den Nationalparks noch einige Besucherzentren, Shuttlebusse, von Rangern begleitete Aktivitäten und Partnerunternehmen wie Restaurants, die noch nicht wieder offen sind bzw. nicht angeboten werden. Das kann an nationalen COVID-Vorschriften oder einem Mangel an Saisonarbeitskräften liegen“, erläutert Beekman.

Im Point Reyes National Seashore ist das bekannte Bear Valley Visitor Center geöffnet, doch das deutlich kleinere Besucherzentrum im 150 Jahre alten Point Reyes Lighthouse ist geschlossen.

„In diesem Gebäude gibt es keine angemessene Belüftung, und es ist sehr beengt“, merkt sie an. „Solange die CDC-Richtlinien eine angemessene Belüftung und Abstandsregeln empfehlen und wir diese Richtlinien nicht umsetzen können, bleibt das Gebäude geschlossen“, so Beekman.

Die Ranger hoffen, dass sie den Leuchtturm, die Treppe und das Museum in der Mitte des Sommers wieder öffnen können. „Am besten sieht man in der App oder auf der Website des Parks nach, wann der Leuchtturm wieder offen ist“, empfiehlt sie.

Die meisten Besucher in Point Reyes haben die Schließungen oder Beschränkungen des Parks gelassen aufgenommen, meint Beekman. „Alle erfreuen sich an denselben schönen Orten, und alle lernen, flexibel zu sein“, meint sie. „Wenn Plan A nicht funktioniert, gibt es etwas weiter immer noch viele tolle Orte zu sehen.“

Laut Rebecca Paterson, Public Affairs Specialist bei Sequoia & Kings Canyon National Parks, sollten Besucher in den aneinander angrenzenden Parks, die für ihre riesigen Sequoia-Bäume und hoch aufragenden Granitgipfel bekannt sind, ebenfalls mit COVID-Bedingten Einschränkungen rechnen.

„In den meisten Innenräumen sind die Kapazitäten weiterhin reduziert, damit Abstandsregeln eingehalten werden können“, erläutert sie. Besucherzentren arbeiten mit einem „Hybridmodell, bei dem Ranger im Freien ihre Inhalte vermitteln. Ausstellungen in Innenräumen werden im Laufe des Sommers stufenweise geöffnet.“ In vielen der Restaurants in Parks gibt es keine Möglichkeit, innen zu essen. Doch die meisten bieten Essen zum Mitnehmen an. (Eine vollständige Liste der offenen und geschlossenen Bewirtungseinrichtungen in Sequoia und Kings Canyon finden Sie hier.)

Kostenlose Shuttlebusse werden in Giant Forest angeboten, wo der weltweit größte Sequoia-Baum zu bewundern ist, der General Sherman. Allerdings dürfen die Shuttles nur eine begrenzte Personenzahl auf wenigen Strecken befördern. Fahrgäste müssen eine Maske tragen.

„Parkbesucher sollten auf jeden Fall eine Maske dabeihaben“, so Paterson. „An einigen Orten, z. B. im Shuttlebus oder bei einer Tour durch die Crystal Cave ist eine Gesichtsbedeckung für alle vorgeschrieben, unabhängig vom Impfstatus.“

Die Marmorhöhle ist seit Eröffnung des Sequoia National Park 1940 eines seiner größten Highlights. Im Sommer 2020 war die Crystal Cove geschlossen. Doch in diesem Jahr können Besucher im Voraus Tickets buchen und eine geführte Tour durch die Höhle machen, sofern sie eine Maske tragen.

Etwa 160 km nördlich von Sequoia und Kings Canyon begrüßt der Yosemite National Park die Besucher mit seinen Granitfelsen und Wasserfällen. Alle Fahrzeuge, die in den Park fahren, benötigen jedoch eine Tagesreservierung. (Zum Reservieren klicken Sie hier.) Camping- oder Unterkunftsreservierungen in Yosemite gelten ebenfalls als Tagesreservierung. Sie müssen jedoch weit im Voraus buchen. Für Campingplätze und Hotels sind die Kapazitäten beschränkt.

Die Shuttlebusse in Yosemite sind noch nicht wieder in Betrieb, darunter die beliebten Open-Air-Touren in einer Tram-Bahn in Yosemite Valley sowie die kostenlosen Shuttles zu den riesigen Sequoias in Mariposa Grove. Wer die gigantischen Bäume bewundern möchte, muss eine ca. 3 km lange Wanderung (pro Strecke) absolvieren. (Eine vollständige Liste der offenen und geschlossenen Besuchereinrichtungen in Yosemite finden Sie hier.)

Trotz dieser Unterbrechungen und Änderungen bei den Serviceleistungen rechnen die meisten Nationalparks mit Besucherrekorden für diesen Sommer. Paterson empfiehlt, früh am Morgen anzureisen, um lange Warteschlangen an den Eingängen zu vermeiden. Außerdem sollten sie mehr Zeit einplanen, um bei den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Ausgangspunkten für Wanderungen einen Parkplatz zu finden.

Laut Beekman könnte es sein, dass Point Reyes in diesem Sommer neue Rekorde erzielt. „Wenn wir im letzten Jahr etwas gelernt haben, dann, dass ein Aufenthalt im Freien unbedenklich ist und in vielerlei Hinsicht Freude macht“, erläutert sie.

Da immer mehr Menschen die Nationalparks besuchen, ist es ihrer Meinung nach wichtig, dass alle die Grundsätze zur verantwortungsvollen Freizeitgestaltung des National Park Service lesen und kennen. Darin werden die „10 wichtigsten Dinge“ erläutert, die Besucher zu ihrem eigenen Schutz dabeihaben sollten. Außerdem werden Empfehlungen für rücksichtsvolles Verhalten gegeben, wie „was in den Park gebracht wird, muss auch wieder mitgenommen werden“, um den Müll im Park zu reduzieren.

„Solange es den Menschen Lebensfreude vermittelt, sich im Freien aufzuhalten und die spektakuläre Landschaft zu schützen, wird es ein toller Sommer“, so ihre Prognose.

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