Error message

Lingotek profile ID 4 not found.
A Surfer Headed for the Waves
Orange County surfing by Kodiak Greenwood

5 Hotspots für Surfer

Vielleicht ist es ja das sonnengebleichte Haar, das häufige Lächeln oder der ständig westwärts gerichtete Blick zum Horizont in Erwartung der nächsten Welle – aber irgendwie sind die Surfer-Städtchen Kaliforniens unverkennbar, jene Gemeinden an der Küste, die von den Wellen und für die Wellen leben. Surfen war schon immer Teil des kalifornischen Lifestyle und ist nun als offizieller Sport des Bundesstaats anerkannt (und ab 2018 gilt der 20. September als "California Surfing Day").

Holen Sie sich einen neuen Bikini oder Surfer-Shorts, vergraben Sie Ihre Zehen im Sand, und schauen Sie zu – vielleicht auch vom meerseitigen Balkon Ihres Hotelzimmers und von einem wassernahen Platz beim Mittagessen. Noch besser: Probieren Sie es selbst aus, und nehmen Sie einen Surf-Kurs! Die schwierigste Entscheidung ist vermutlich sich für einen Ort zu entscheiden, da es viele Orte gibt, die auf diese Beschreibung passen.

Zum Beispiel Huntington Beach, das Zuhause vom International Surfing Museum und dem längsten Surfbrett der Welt. Oder gehen Sie nach Malibu oder Newport Beach, die als Wiege des Sports gelten und wo sich die Stars aufhalten sowie tolles Bodysurfing möglich ist. Das nahegelegene berühmte Orange County hat Hotspots wie San Clemente und San Onofre State Beach, das Zuhause der weltberühmten Trestles. Und natürlich ist da noch Santa Cruz, mit Cowell's, direkt neben Santa Cruz Wharf, das besonders für Anfänger geeignet ist; und San Diego, wo Sie aus vielen verschiedenen Surfspots wählen können und bei Hansen Surfboards ihr eigenes Board shoppen können. Hier einige Surfer-Meccas entlang der kalifornischen Küste.

Statue of Surfer with His Board at Huntington Beach, California
Huntington Beach by Tom Story

Wellenreiten und Surf-Kultur in Orange County

Wellenreiten und Surf-Kultur in Orange County
Nehmen Sie Unterricht oder schauen Sie einfach den Profis zu!

Die Surftradition in Orange County ist schon über hundert Jahre alt. Damals kam Wellenreitpionier George Freeth aus Hawai‘i und führte seine Kunst 1914 zur Einweihung des Huntington Beach Pier vor. In den 1920er Jahren surfte auch Olympia-Ikone Duke Kahanamoku am Pier. Richtig in Mode kam der Sport aber in den 50er und 60er Jahren, als Huntington Beach damit begann, eigene Surf-Veranstaltungen auszurichten und sich so zur wichtigsten Surf-Stadt auf dem amerikanischen Festland entwickelte, wie Surf-Legende Corky Carroll bestätigt: „Orange County ist der kulturelle Mittelpunkt der Surf-Welt, und Huntington Beach ist wie der Herzschlag.“

Dieses Thema spiegelt sich natürlich auch in den Geschäften von Huntington Beach. Vor Jack’s Surfboards ehrt der Surfing Walk of Fame die Größen des Wellenreitens mit Granitsteinen im Gehweg, während das nahe Huntington Surf and Sport örtliche Surf-Legenden mit Hand- und Fußabdrücken in einer Surfing Hall of Fame verewigt hat. Im International Surfing Museum können Sie sogar eines von Duke Kahanamokus Longboards bestaunen.

Natürlich gibt es in Orange County auch über Huntington Beach hinaus hervorragende Surf-Möglichkeiten. In den südlichen Ausläufern des O.C. liegen San Clemente und der San Onofre State Beach (wo Spitzensurfer die legendären Brecher bei Trestles reiten). Weiter nördlich an der Küste üben sich brettlose Draufgänger im Bodysurfing am Wedge von Newport Beach, der wirklich nur Könnern vorbehalten ist.

Sie würden sich auch gerne mal im Wellenreiten versuchen? Probieren Sie es einmal mit Corky Carroll’s Surf School in Huntington Beach oder am Bolsa Chica State Beach, fahren Sie ganz nach Süden zur San Clemente Surf School oder buchen Sie eine Session ganz früh am Morgen bei Endless Sun Surf School in Newport Beach.

5 Hotspots für Surfer VCW_D_LA_T7_Malibu_WestwardBeach_TS-sized_0
Thomas H. Story/Sunset Publishing

Malibu

Malibu
Entdecken Sie eine sagenumwobene Küstenstadt mit Staraufgebot

Die Stadt Malibu erstreckt sich über fast 50 Kilometer entlang des Pazifiks und des Highway One und gilt beinahe als Kultstätte unter den kalifornischen Küstenstädten. Hollywood-Stars und Top-Athleten besitzen hier Villen mit ihrem eigenen Strandabschnitt, von dem aus sie surfen gehen und unvergessliche Sonnenuntergänge genießen können.

Obwohl das sehr nach Exklusivität klingt, ist ein Großteil der Magie Malibus auch für Besucher zu erleben. Surfrider Beach direkt am Malibu Pier gilt als Strand mit perfekten Wellen und wurde zum ersten World Surfing Reserve ernannt. Am nahegelegenen Zuma Beach treffen sich Einheimische und Familien zum Sonnenbaden. Im Winter bietet Point Dume in Norden Malibus einen idealen Ort, um migrierende Grauwale zu beobachten.

Doch perfekt sehen hier nicht nur die Strände aus. The Getty Villa beherbergt das Getty Museum, das 1974 eröffnete und sich auf griechische und römische Kunst konzentriert. (Der Eintritt ist frei, doch eine Reservierung ist Voraussetzung.) Für aktuellere, strandbezogene Kunst gibt es das Surf Museum in der Payson Library der Pepperdine University; hier sind 30 historische Surfbretter ausgestellt, manche vom Beginn des 20. Jahrhunderts. Wenn Sie sich mehr für tragbare Kunst interessieren, stöbern Sie duch die Shops des Malibu Country Mart und des Malibu Lumber Yard; zwei noble Einkaufszentren, die sich direkt nebeneinander befinden.

Danach können Sie bei Malibu Farms, einem Bio-Café und -Restaurant direkt am Pier, eine Kleinigkeit zu sich nehmen. Oder Sie schauen sich im Malibu Seafood, direkt gegenüber vom Dan Blocker Beach, den Fang des Tages an und probieren vielleicht den berühmten Ahi-Thunfisch-Burger. Wenn der Abend anbricht und Sie stilecht übernachten möchten, nehmen Sie sich eins der 47 Zimmer im Malibu Beach Inn, einem ehemaligen Motel am sogenannten „Billionaire's Beach“, dessen Umbau vom Hollywood-Mogul David Geffen ermöglicht wurde.

Auch wenn es Ihnen schwerfällt, sich vom Meer zu lösen, lohnt sich ein Besuch im Landesinneren. In der Santa Monica Mountains National Recreation Area können Sie über Hügel und durch Canyons wandern, vorbei an Wildblumen und Wasserfällen. Zur weiteren Auswahl stehen zweistündige Malibu Wine Hikes auf dem hügeligen Terrain des Weinguts Saddlerock Ranch; Sie werden Höhlenmalereien der Chumash sehen, auf eine Filmstar-Giraffe treffen, die in Hangover 3 zu sehen war, und natürlich in den Genuss einer Weinprobe kommen.

5 Hotspots für Surfer JenniferMeyer_VideoImage
Golden State of Mind: Pioneer of Fashion - Jennifer Meyer
See how designer Jennifer Meyer uses her California surroundings as inspiration for her whimsical line of fine jewelry.
Surfers on a San Diego Beach
San Diego by Dave Lauridsen

Wellenreiten und Surf-Kultur in San Diego

Wellenreiten und Surf-Kultur in San Diego
Versuchen Sie sich mal im Surfen – oder kleiden Sie sich wenigstens wie ein Surfer!

Manchmal hat man den Eindruck, jeder surfe in San Diego County. Wenn es Wellen gibt, dann schlüpft ein stetiger Strom von dudes (und auch jede Menge dudettes) in die Nassanzüge. Und wenn sie nicht gerade im oder auf dem Wasser oder am Strand sind, dann fahren sie mit dem Brett auf dem Dach im Auto zu legendären Surf-Spots wie Bird Rock, Oceanside Pier und dem sagenhaften Windansea, bekannt aus Tom Wolfes Bestseller The Pump House Gang (deutsch: Das silikongespritzte Mädchen und andere Stories [sic] von Amerikas rasendem Pop-Reporter). Aber warum sollten sie alleine den ganzen Spaß haben? Probieren Sie sich selbst am Surfen mit einer Surfstunde von Surf Diva Surf School bei den La Jolla Shores, ein beliebter Ort für neue Wellenreiter mit sandigen Stränden und sanften Wellen.

Der beste Weg, sich komplett in der kalifornischen Surfkultur zu verlieren ist vermutlich ein Besuch bei Bird's Surf Shop in Ocean Beach, wo hunderte Bretter von jeder möglichen Stelle hängen, inklusive der Decke. Es ist ein Ort, wo Surffilme ihre Premiere feiern und Locals sich über die unterschiedlichen Wellengänge unterhalten. Ein weiterer legendärer San Diego Surfspot ist Swami's, benannt nach der Self-Realization Fellowship hoch oben auf der Klippe mit der Aussicht auf eine tolle Welle. Teile des etwas über fünf Hektar großen Grundstücks ist für die Öffentlichkeit zugänglich und die tollen Gärten locken Surfer und Strandläufer zugleich, hier etwas Zeit mit sich selbst zu verbringen. 

Das California Surf Museum in Oceanside feiert die Surf-Tradition dieses Landkreises. Treten Sie ein und schauen Sie sich historische Bretter an und Exponate zu Ehren jener Legenden, die auf hiesigen Wellen geritten sind.

Im ganzen Landkreis, vor allem aber in Küstengemeinden wie Leucadia und Encinitas, finden Sie zahlreiche Bretterläden, zum Beispiel Hansen Surfboards (seit 1961). Schauen Sie in diesen altehrwürdigen Surf-Buden vorbei, um zu erfahren, wo Sie in der Nähe Unterricht nehmen können. Und selbst wenn Sie gar nicht planen, selbst aufs Wasser zu gehen, können Sie noch immer Board-Shorts kaufen oder sich mit einem Frühstück in klassischen Surfer-Treffs wie dem Pipes Cafe in Cardiff-by-the-Sea oder dem Beach Break Cafe in Oceanside stärken.

A Surfer Heads for the Water at Huntington Beach, California
Photo by Kodiak Greenwood

Huntington Beach

Huntington Beach
Erwischen Sie die perfekte Welle in Surf City, USA!

Der unendliche Sommer lebt in Huntington Beach. Südkaliforniens Strandkultur gedeiht entlang der kurvigen Küste der Stadt, wo Sie auf einem Pfad direkt am Meer radeln, Volleyball spielen und, natürlich, surfen können. 

Gehen Sie ins International Surfing Museum und Sie werden erfahren, wie dieser Ort in Orange County mit 16 Kilometern Strand und beständigen Dünen seinen Spitznamen "Surf City, USA" bekam (verpassen Sie hier nicht das größte Surfbrett der Welt). Surf-Vorfahren George Freeth und Duke Kahanamoku haben hier im frühen 20. Jahrhundert gesurft und der U.S. Surf Championship – heute der Vans U.S. Open of Surfing – wurde hier in den späten 1950ern zum ersten Mal ausgetragen.

Wenn Sie lieber rennen als wellenreiten, können Sie immer noch mit dem Surf City USA Marathon (der auch einen Halbmarathon und einen 5K-Lauf beinhaltet) in Surfstimmung kommen. Alle, die nach dem Lauf entlang des flachen Strands ins Ziel kommen erhalten eine Medallie in Form eines Surfbretts. Der Lauf findet jedes Jahr am ersten Samstag im Februar statt.

Das ganze Jahr über gibt das Surfen in Huntington Beach den Ton an und selbst, wenn Sie sich nie selbst ein Brett schnappen, gibt es genügend Einkaufsmöglichkeiten in führenden Surfgeschäften und tolle Aussichten auf manche einheimische Kerle, die die Wellen entlang des Huntington Beach Piers reiten.

Vom Pier aus ist es nur ein kurzer Spaziergang zur Main Street mit Surf-Shops und Restaurants, viele mit Tischen am Straßenrand oder Terrassen, wo Sie sich in frischen Meeresbriesen und in der Nachmittagssonne aalen können. In Huntingtons neustem Outdoor-Einkaufszentrum, Pacific City, finden Sie einzigartige Essenslokalitäten und stylische Boutiquen – alle mit Meeresblick.

Einen Geschmack vom “Surf City”-Leben bekommen Sie in den luxuriösen Beachresorts von Huntington Beach – wie das Hyatt Regency Huntington Beach (bekannt für ihren von Kinder beliebten Poolspielplatz), Waterfront Beach Resort und Paséa Hotel & Spa, das 2016 eröffnete. Besuchen Sie die Paséas Treehouse Bar für einen Cocktail auf dem Dach bei Sonnenuntergang. Oder entdecken Sie die eher natürlichen Ecken der Stadt bei einem Pferderitt im 143 Hektar großen Huntington Central Park oder während einer Wanderung und Vogelbeobachtungen im Bolsa Chica Ecological Reserve, ein erneuertes Feuchtgebiet und eins von Südkaliforniens wichtigsten Küstenlebensräumen.

Beach in Santa Cruz, California
Surfing Sculpture in Santa Cruz

Surf-Kultur in Santa Cruz

5 Hotspots für Surfer vca_maps_sfbayarea
Surf-Kultur in Santa Cruz
“Gnarly, Dude!” Entdecken Sie die Geschichte, Sagen und Legenden des Sport der hawaiianischen Fürsten

Nur wenige können sich der abgefahrenen, sonnenhungrigen, lebenslustigen Surf-Kultur in Santa Cruz entziehen. Der Legende nach brachten hawaiianische Fürsten das Wellenreiten 1885 hierher, und in ihren Fußstapfen folgten hawaiianische Surf-Legenden wie Duke Kahanamoku. Einheimische wagten sich auch bald in die gleichmäßigen, leichten Wellen bei Cowell’s und in die rechten point breaks der Steamer Lane („Dampferstraße“) und des Pleasure Point („Wonnepunkts“) – und seither kennen sie kein Halten mehr. 

Dank der Einführung des Nassanzugs in den 1950er Jahren durch den ortsansässigen Jack O’Neill als Schutz vor den berüchtigt kühlen Wellen des Pazifiks können Anfänger ebenso wie erfahrene Surfer heutzutage mehr Zeit im und auf dem Wasser verbringen, um auf die perfekte Welle zu warten. Wenn Sie sich gerne einmal selbst in diesem Sport versuchen möchten, dann finden Sie die freundlichsten Wellen bei Cowell’s in der Nähe der Santa Cruz Wharf. Die Brecher vor Capitola sind normalerweise ebenfalls für Neulinge geeignet. Die Club Ed Surf School bietet Kurse für alle Stufen des Könnens (auch für Kinder), und als Ausrüstung gibt es neben den Neoprenanzügen auch die breiten Longboards (Langbretter), auf denen man besser balancieren kann.

Mehr über die lokale Surf-Szene und ihre Legenden erfahren Sie bei einem Besuch im Santa Cruz Surfing Museum, das idyllisch in einem ehemaligen Leuchtturm am West Cliff Drive untergebracht ist. Gleich hinter der Ufermauer sehen Sie Spitzen-Surfer beim Wellenreiten in der Steamer Lane. Chillen wie eine Legende können Sie anschließend in der Jack O’Neill Lounge am Strand im Santa Cruz Dream Inn. Schlürfen Sie einen der haustypischen Cocktails, umgeben von Surf-Gedenkstücken und mit einer herrlichen Aussicht auf die Monterey Bay – oder fragen Sie gleich nach Jacks Lieblingsgetränk, einem Ketel One Martini! Im Oktober lockt das O’Neill Coldwater Classic viele der weltbesten Surfer an.