Johnson's Livery at Columbia State Park, Gold Country, California
Trisha Fawver/Flickr

9 familienfreundliche “Gold Rush”-Abenteuer

Klauben Sie ein Stückchen Gold aus einem Flussbett auf, in dem bereits die ursprünglichen „49er“ suchten! Dringen Sie weit in die Tiefen der Erde vor, um ungewöhnliche Felsformationen zu besichtigen! Lassen Sie Ihren Adrenalinspiegel mit einer halsbrecherischen Wildwasserpartie durch Stromschnellen in die Höhe schießen! Für all diese und viele andere Abenteuer sind Sie – und Ihre Kinder! – im Gold Country, dem Land der Goldgräber, an der richtigen Adresse!

Unweit der kalifornischen Hauptstadt Sacramento liegt diese geschichtsträchtige Region, über deren bunte Vergangenheit Sie und Ihre Familie hier vieles aus erster Hand auf unterhaltsame Art erfahren können. Versuchen Sie, in dem Fluss Gold zu waschen, wo es bereits 1848 entdeckt wurde! Besichtigen Sie einige der ertragreichsten Gruben des Landes und Anwesen, die mit Vermögen aus den Funden erbaut wurden! Fahren Sie mit historischen Dampfeisenbahnen und erkunden Sie geheimnisumwitterte Höhlen! Das alles ist lebendiger Geschichtsunterricht – auf kalifornische Art.

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Laura Flippen

Columbia State Historic Park

Columbia State Historic Park
Versetzen Sie sich in diesem Juwel des Gold Country zurück in die 1850er Jahre!

Nostalgischer Charme und ein Bergwerk voller historischer Artefakte erwecken in diesem Park den “Gold Rush” anschaulich zum Leben. Dozenten in Kostümen führen Sie nicht nur durch diese mit großer Sorgfalt erhaltenen Stadt an der Hauptader (auf dem Höhepunkt des „Goldrauschs“ die zweitgrößte Stadt Kaliforniens), sondern sie leben und arbeiten auch hier in Geschäften und Berufen, die es damals schon gab. Fahren Sie in einer echten Postkutsche, bestellen Sie sich eine leckere Stechwinden-Limonade aus heimischer Herstellung in einem Saloon im Western-Stil, oder spüren Sie die Hitze einer Schmiede hautnah! Außerdem gibt es hier ein Büro des ehemaligen Postkutschendienstes Wells Fargo und andere Relikte aus den frühen Bergwerkstagen Kaliforniens. Selbst die Geräuschkulisse dieser Stadt erinnert an vergangene Zeiten: Weil Autos hier verboten sind, hört man noch immer das Klappern von Pferdehufen.

Die kostenlosen historischen Besichtigungstouren durch den Park starten an Wochenenden (und von Mitte Juni bis Anfang September [Labor Day] auch unter der Woche) um 11 Uhr am Museum. Von 13 bis 16 Uhr am zweiten Samstag in jedem Monat finden Gold Rush Days („Goldrauschtage“) statt, an denen kostümierte Dozenten Anleitungen in Handarbeiten geben und spezielle Führungen anbieten und sich Kinder im Goldwaschen versuchen können. 

Insider-Tipp: Im Sommer kann es heiß und an Wochenenden voll werden – legen Sie Ihren Besuch also, wenn es geht, auf einen frühen Morgen unter der Woche.

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Rob Brodman

Der American River

Der American River
Gold- und Adrenalinrausch

Der American River, das beliebteste Wildwasserrevier der westlichen USA, schießt mit tosenden Stromschnellen, tiefen Becken und schäumenden Kaskaden durch das Gold Country. Während sich die Indianerstämme lange Zeit von dem reichhaltigen Ökosystem am Ufer des Flusses ernährten, sahen die Goldsucher von 1849, die legendären „49er“, in ihm den Weg zum Glück, indem sie im Schlamm des Flussbetts nach dem Edelmetall schürften und die Flussufer in der Hoffnung auf Goldadern mit hydraulischen Pumpen in die Luft sprengten. Überbleibsel ihrer Ausrüstungsgegenstände findet man noch immer hie und da in Flussnähe, aber statt des „Goldrauschs“ ist es eher der Adrenalinrausch, der Menschen heutzutage hierher treibt. Jeder der drei Quellflüsse des American bringt eine eigene Art von Wasserspaß mit sich, und Veranstalter bieten alles von gemütlichen familienfreundlichen Halbtagsausflügen bis zu nervenzerfetzenden Mehrtagesabenteuern.

Welcher der drei Quellarme ist für Sie der Richtige? Am beliebtesten ist die South Fork mit Stromschnellen der Schwierigkeitsgrade II und III, die ideal sind für Familien und Rafting-Neulinge. Die unteren Abschnitte der North und Middle Fork enthalten ebenfalls einfache Stromschnellen vom Schwierigkeitsgrad II, in denen man sich sehr gut im Wildwasserkanu- oder ‑kajakfahren üben kann. Ganz anders sieht es auf den beiden Nebenflüssen weiter stromaufwärts aus, denn dort beträgt der Schwierigkeitsgrad IV bis V, was man schon anhand der Namen von Stromschnellen wie “Bogus Thunder” und “Texas Chainsaw Mama” erahnen kann.

"Es geht doch nichts über eine Nacht am Flussufer, wenn man bei Einbruch der Dämmerung zuschauen kann, wie die Forellen an die Oberfläche kommen und die Sterne beginnen, den klaren Nachthimmel zu bevölkern."

Insbesondere an heißen Sommertagen, wenn sich die Wildwasserabenteurer auch gerne einmal gegenseitig nassspritzen, sind Tagesausflüge ein großer Spaß, aber es geht doch nichts über eine Nacht am Flussufer, wenn man bei Einbruch der Dämmerung zuschauen kann, wie die Forellen an die Oberfläche kommen und die Sterne beginnen, den klaren Nachthimmel zu bevölkern. Einige Veranstalter stellen dabei einzigartige Urlaubserlebnisse zusammen: Bei O.A.R.S. beispielsweise gibt es zu einigen der Mehrtagesfahrten auch noch Verkostungen mit “Craft”-Bier dazu.

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Sharon Hahn Darlin/Flickr

Black Chasm Cavern

Black Chasm Cavern
Tauchen Sie ab in die Unterwelt, und lassen Sie sich von unterirdischen Naturwundern überraschen!

Gold ist nicht der einzige Schatz, der in diesem Teil der Welt unter Tage verborgen liegt. Natürliche Höhlen sind eine weitere bemerkenswerte Entdeckung, die Sie in dieser Region erwartet. Die Kinder lieben es, in eine ihnen unbekannte Welt merkwürdiger Gebilde und – wenn Sie die Lampen abschalten – völliger Dunkelheit vorzudringen. Außerdem sind die von Natur aus kühlen Höhlen ein angenehmer Zufluchtsort während der in dieser Gegend heißen Sommertage.

Dieses Naturdenkmal (National Natural Landmark), das nur wenig mehr als eine Autostunde östlich von Sacramento liegt, bietet eine auch für Kinder gut geeignete fünfzigminütige Besichtigungstour, bei der sie unterschiedliche Felsgebilde zu sehen bekommen, wie etwa Tropfsteine (Stalaktiten und Stalagmiten), Sinterdecken und die seltenen und zerbrechlichen Heliktitkristalle. Wenn die Kinder noch Energiereserven haben, können sie sich (wenn Sie das 8. Lebensjahr vollendet haben) einer oberirdischen Labyrinth-Tour anschließen: Mit Schutzhelmen und Sicherheitsbrillen krabbeln, kraxeln, schlüpfen, gleiten und rutschen sie zwischen Felsformationen hindurch, die im 19. Jahrhundert beim Spritzabbau freigelegt wurden.

Wenn Sie ein zahmeres Abenteuer bevorzugen (oder die Kinder noch zu jung sind), dann versuchen Sie es doch einfach einmal mit der Suche nach Edelsteinen (mit Hilfe von Siebkisten, die ein engmaschiges Drahtgitter als Boden haben) oder mit Goldwaschen, das ebenfalls hier angeboten wird.

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Old Sacramento by Nick Ares/Flickr

Old Sacramento

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Old Sacramento
Lernen Sie bei einer Fahrt auf dem Fluss oder am Fluss entlang die Geschichte kennen!

Als man 1849 glitzernde Goldklumpen und Goldadern in den Sierra Foothills entdeckte, schwappte eine gewaltige Flut von Menschen über das Goldland, die hier in kürzester Zeit ihr Glück finden wollten. Von der San Francisco Bay fuhren Sie – so weit sie konnten – den Sacramento River hinauf in Richtung Osten und erreichten so den Zusammenfluss von Sacramento und American River. Hier war für die Segelschiffe Endstation, und so entstand an dieser Stelle praktisch über Nacht eine Stadt, und das Baumaterial vieler Gebäude stammte von den nun nutzlos gewordenen Schiffen.

Sacramento ward geboren!

Heute noch bekommen Sie an den platanenbeschatteten Ufern des Sacramento einen Eindruck von jener wüsten Frühzeit im renovierten Old Sacramento, einem inzwischen als National Historic Landmark denkmalgeschützten Areal von elf Hektar Fläche. Selbstverständlich gibt es hier die unvermeidlichen Souvenir- und T‑Shirt-Läden und Eissalons in restaurierten Gebäuden, aber auch hervorragende Museen wie das California Railway Museum und das California Museum. Ein restaurierter Flussdampfer, die Delta King, lädt zu Brunch und Abendessen ein und sogar zum Übernachten. Sie können in Pferdekutschen fahren und sich von Dozenten in historischen Kostümen führen lassen – dabei erfahren Sie auch einige Geheimnisse des Viertels, zum Beispiel das der unterirdischen Gänge und Kammern. (Bei Kindern sind die schaurigen Geisterführungen, die im Oktober angeboten werden, sehr beliebt.)

Steigen Sie in einen Zug, der von einer historischen Dampflok gezogen wird, und unternehmen Sie eine Panoramafahrt über die Gleise der Sacramento Southern Railroad. Und wenn Sie lieber auf dem Wasser als am Ufer fahren, dann sollten Sie sich eine einstündige Flusskreuzfahrt mit Hornblower Cruises and Events gönnen.

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Marshall Gold Discovery

Marshall Gold Discovery
Sehen Sie selbst, wo der „Goldrausch“ begann!

Wenn Sie heutzutage über diesen verschlafenen Abschnitt der kurvenreichen Staatsstraße 49 zwischen Auburn und Placerville fahren, dann fällt es schwer zu glauben, dass genau diese Region einmal das blühende Zentrum eines der prägendsten Ereignisse in der Geschichte Kaliforniens bildete. Hier am American River, der von der Schneeschmelze in den Bergen gespeist wird und an dem winzigen Dörfchen Coloma vorbeifließt, entdeckte Sägemühlenarbeiter James Marshall das erste Funkeln des Edelmetalls im Schlick des Flusses – und damit begann der “Gold Rush” („Goldhatz“, irrtümlich als „Goldrausch“ übersetzt) von 1849.

Coloma explodierte zu einer Stadt mit 10.000 Einwohnern – eine Schule, ein Kaufhaus und ein Postamt mit Blechdach schossen aus dem Boden. Diese und andere historische Gebäude sind heute als Bestandteile des Marshall Gold Discovery State Historic Park unter Schutz gestellt. Es gibt zudem ein interessantes Gold Discovery Museum, und Kinder können sich im Goldwaschen versuchen. Folgen Sie laubigen Wegen am Flussufer entlang, wenn Sie ein schattiges Plätzchen für ein Picknick suchen. Gerne können Sie auch zum Abendessen bleiben: Das Dinner im Café Mahjaic (in einem Backsteingebäude von 1855 in dem noch winzigeren Nachbarstädtchen Lotus) ist ein wahrer Traum – mit heimischen Zutaten in leckeren Gerichten wie freilaufendem Huhn, gebraten mit Schalotten, Speck und Champignons.

Jamestown's Railtown 1897

Jamestown

Jamestown
Steigen Sie in eine majestätische Eisenbahn zu einer Fahrt durch die Ausläufer der Sierra

Es ist unglaublich, aber wahr: Sie können noch immer durch das seichte Wasser der South Fork (des südlichen Quellflusses) des American River waten und kleine Bröckchen Gold finden, genau so, wie es die „49er“ taten, die auf der Suche nach ihrem Glück vor über anderthalb Jahrhunderten zu Sutter’s Mill strömten. Einer der besten Orte zum Goldwaschen liegt in Jamestown, das zu den ersten “Gold Rush”-Städten Kaliforniens zählt. 

Um selbst Ihr Glück als Goldsucher zu versuchen, benötigen Sie nur ein paar einfache Geräte, die Läden in der Stadt verkaufen Ihnen Goldwaschpfannen – lassen Sie sich dabei gleich die richtige Schwenktechnik erklären, mit der Sie winzige Goldstückchen von wertlosem Fluss-Sand trennen können. Es ist zugegebenermaßen schwer, den Inhalt der Pfanne richtig zu deuten, zumal es hier auch jede Menge Katzengold gibt – also glänzendes, aber wertloses Pyrit. Mehr Glück könnten Sie haben, wenn Sie mit einem erfahrenen Guide auf Goldsuche gehen – und dabei erfahren Sie nebenher auch noch ein paar Fakten zu Geschichte und Gesteinen.

Danach können Sie die Geschichte von Jamestown im Railtown 1897 State Historic Park auf andere Art und Weise erleben. Als Kombination aus Industriedenkmal und Eisenbahngeschichte ist die „Filmbahn“ seit langem ein beliebter Drehort – von den ersten Tonfilmen bis zu modernen Klassikern wie Back to the Future Part III (Zurück in die Zukunft III). Besichtigungen des noch immer in Betrieb befindlichen Ringlokschuppens sind sowohl bei Kindern als auch bei eingefleischten Eisenbahnfans ein Riesenhit. Von April bis Oktober können Sie an jedem Wochenende in einen klassischen Personenwagen einsteigen, der von einer echten Dampflok gezogen wird, und eine vierzigminütige Bahnfahrt über eine zehn Kilometer lange Gleisstrecke durch die malerischen Ausläufer der Sierra unternehmen.

Während Sie dort sind, nehmen Sie sich etwas Zeit und schlenden Sie durch diesen malerischen Ort, der als California Historical Landmark gilt, da viele der Gebäude aus der Zeit vom Ende des Gold Rush oder noch früher stammen. Das National Hotel and Restaurant geht auf 1859 zurückl und das Willow Steak House wurde 1864 eröffnet und war früher die Bar, in der die Bauarbeiter der Sierra Railway einkehrten. Noch heute bedienen begrüßen beide Lokalitäten gerne Gäste.

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Jenny Ella Pfeiffer

Moaning Cavern

Moaning Cavern
Wandern, klettern, abseilen in einem unterirdischen Wunderland

Dieser Schacht in der Nähe von Angels Camp, den Bergarbeiter 1851 entdeckten, ist die größte öffentlich zugängliche Höhle in Kalifornien – so riesig, dass die gesamte Freiheitsstatue in ihr Platz hätte. Früher mussten Besucher in einen großen Kübel steigen und wurden dann langsam zum Boden der Höhle herabgelassen. Heute ist dieser über eine Wendeltreppe bequem zu erreichen, aber wenn Sie gerne Spider‑Man spielen möchten, dann können Sie sich auch die 50 Meter vom Einstieg bis zum Boden abseilen. Ganz furchtlose Höhlenforscher (die sich auch nicht davon abschrecken lassen, dass sie streckenweise auf dem Bauch kriechen müssen) können auf einer zweieinhalbstündigen Abenteuertour in die tiefsten Ausläufer vordringen, die etwa 85 Meter unter der Hauptkammer liegen – dabei geht es durch teils sehr enge Durchlässe, die aussagekräftige Namen wie Meat Grinder („Fleischwolf“), Pancake Squeeze („Pfannkuchenquetsche“) und Birth Canal („Geburtskanal“) tragen.

Wenn Ihnen das noch nicht genug Adrenalinkick gibt, dann schnallen Sie sich an einer Seilrutsche fest für eine 457 Meter lange Rutschpartie an einer sogenannten zip line. Schauen Sie auf der Website nach, wann Sie eines der Concerts in the Cave („Höhlenkonzerte“) hören können, bei denen Live-Musik, Chorgesang und eine Lichtershow in der natürlichen Höhlenakustik vom Geräusch des tropfenden Wassers untermalt werden.

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Lorres Gold Mine

Empire Mine State Historic Park

Empire Mine State Historic Park
Besichtigen Sie eine Villa aus der Zeit des „Goldrauschs“ und tauchen Sie ab in den Untergrund!

Ein Besuch an diesem bemerkenswerten Ort in Grass Valley, gut 90 Kilometer nordöstlich von Sacramento, beschert Ihnen gleich zwei Erlebnisse auf einmal. Gehen Sie zuerst in das Besucherzentrum, um alles über die älteste, größte, tiefste, längste und ertragreichste Goldmine Kaliforniens zu erfahren, aus der im Laufe eines Jahrhunderts – bis sie 1956 geschlossen wurde – knapp 159 Tonnen Gold zutage gefördert wurden – genug, um einen knapp zehn Kubikmeter großen Würfel zu füllen. Um ein Gefühl für die Größe der Mine zu bekommen, können Sie sich ein maßstabsgetreues Modell des 13 km² großen Netzes von Stollen und Schächten anschauen und dann außen den Eingangsbereich der eigentlichen Mine besichtigen – ein kleiner Ausschnitt aus einem atemberaubenden unterirdischen Labyrinth von Gängen mit einer Gesamtlänge von fast 600 Kilometern. 

Danach müssen Sie – sowohl geistig als auch körperlich – umschalten, wenn Sie das Anwesen von William Bowers Bourn Jr.  besichtigen, der die Verwaltung der Mine 1879 übernommen hatte. Bourn Cottage – ein bescheidener Name für diesen herrlichen Landsitz, für den weder Kosten noch Mühen gescheut wurden, um eine zweigeschossige Zitadelle nach dem Muster vornehmer Adelshäuser aus dem England des 19. Jahrhunderts mit Interieurs aus Rotholz und bleiverglasten Fenstern zu errichten.  

Von Mai bis September werden hier Führungen angeboten. Die Mine Yard Tour beleuchtet das harte Leben der Bergarbeiter, die hier schufteten, und die andere Seite des Lebens lernen Sie dann auf der Cottage Grounds Tour kennen, bei der Sie auch das prächtige Bourn Cottage besichtigen. 

California State Railroad Museum
California State Railroad Museum

California State Railroad Museum

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California State Railroad Museum
Steigen Sie in dieser bei Familien sehr beliebten Attraktion in restaurierte Eisenbahnwaggons!

Dieses weitläufige Museum in Sacramento, das immer wieder zu den besten Eisenbahnmuseen des Landes gezählt wird, zeigt 21 sorgfältig restaurierte „Dampfross“-Lokomotiven sowie die passenden Waggons, von denen man viele betreten und besichtigen kann. Eine unglaubliche Detailgenauigkeit – authentisches Porzellan in den Speisewagen, Samt und Putz in den Schlafwagen vom Pullman-Typ, ein pummeliger hölzerner Begleitwagen – vermittelt Ihnen einen Eindruck von Bahnreisen vor der Blütezeit des Automobils.

Zahlreiche Exponate veranschaulichen, wie die Eisenbahn das Leben, die Wirtschaft und die Kultur des “Golden State” geprägt hat. Kinder werden sich freuen, wenn Sie in einen Schlafwagen im Pullman-Stil einsteigen können oder in einen Speisewagen mit Eisenbahngeschirr oder in die Nachbildung eines Bahnpostamts auf Rädern. Führungen werden täglich angeboten und besondere Events sind unter anderem "Spookomotive Train Ride" an Wochenenden im Oktober und im November und Dezember die "The Polar ExpressTM Train Ride" inklusive einem Besuche vom Weihnachtsmann. 

An Wochenenden im Frühling und Sommer (April bis September) bietet das Museum stündlich Ausflugsfahrten auf der beliebten Sacramento Southern Railroad, die am Ufer des Sacramento River direkt durch Old Sacramento entlangschnauft. Genießen Sie die Aussicht aus einem Panoramawagen der ersten Klasse, aus einem geschlossenen Wagen oder aus einem offenen Güterwagen (raten Sie mal, was die Kinder bevorzugen!).