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Nemea Greek Tavern

14 gastronomische Hotspots

Wenn Sie nach Kalifornien kommen, dann bringen Sie Ihren Hunger mit! In diesem Staat versteht man sich aufs Kochen. Erstaunliche und innovative Meisterköche, die mit Michelin-Sternen überhäuft sind, arbeiten mit regionalen Bauernhöfen und Erzeugern in Kleinbetrieben zusammen, um die besten frischen Zutaten aus der Region zu besorgen und sie zu zauberhaften Meisterwerken zu verarbeiten. Wo soll man essen? Wählen Sie – von Nestern auf dem Dach über Schmuckstücke am Wasser bis zu versteckten Überraschungen! Gut sind sie alle

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Tai Power Seeff

Speis und Trank an der North Coast

Speis und Trank an der North Coast
Kosten Sie Frisches vom Land und aus dem Meer sowie erstaunliche Biere und Weine

Die North Coast ist der ideale Ort für Feinschmecker. Es gibt nur wenige Orte auf der Welt, die eine so harmonische Kombination aus Köchen, Bauern, Fischern und Sammlern zu bieten haben, die mit Winzern und Braumeistern zusammenarbeiten, um kulinarische Wunderwerke zu erschaffen. Mit dem Reichtum des Ozeans im Westen und nachhaltig bewirtschafteten Bauernhöfen, Winzereien und anderen lebensmittelproduzierenden Kleinbetrieben überall an Land lockt die North Coast natürlich bemerkenswerte Kochkünstler, die daran interessiert sind, besonders frische Zutaten zu verwenden, die in der aktuellen Jahreszeit gerade verfügbar sind. Das gastronomische Angebot reicht dabei von Nobelrestaurants mit weißen Stoffservietten bis zu Imbissbuden, die am Pier Muschelsuppe verkaufen. Auf den Bauernmärkten herrscht stets eine freundliche Stimmung, und dort kommt man auch mit Einheimischen ins Gespräch und kann aus der Fülle des Angebots kosten. Die Käser sind hier ebenfalls gut vertreten, denn schließlich steht Schafen, Ziegen und Kühen jede Menge saftiges Gras auf den Hügeln des Umlands zur Verfügung.

"Auf den Bauernmärkten herrscht stets eine freundliche Stimmung, und dort kommt man auch mit Einheimischen ins Gespräch und kann aus der Fülle des Angebots kosten."

Und dann ist da natürlich noch das Meer! Frischen Fisch, gleich vor der Haustür gefangen, findet man auf fast jeder Speisekarte, aber auch in der entsprechenden Jahreszeit Krabben und eines der wertvollsten Gerichte der Welt: Meerohr.

 

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Kodiak Greenwood

Kleinbrauereien in Shasta Cascade

Kleinbrauereien in Shasta Cascade
Ein Prosit auf die kalifornischen Kleinbrauer, die die Kunst des Ale neu definiert haben!

Nordkalifornien war der Ursprungsort der “Craft”-Bier-Bewegung, die vermutlich von Anchor Brewing in San Francisco ausging und über Sierra Nevada Brewery in der ewig jungen Universitätsstadt Chico ihren Weg hinaus in die Welt fand. Tatsächlich haben die Kleinbrauer von Kalifornien die Art und Weise geändert, wie Amerikaner ihr Bier konsumieren: Es ist nicht mehr nur ein Durstlöscher für grölende Sportfans, sondern kann auch ein Genuss für Kenner sein.

"Tatsächlich haben die Kleinbrauer von Kalifornien die Art und Weise geändert, wie Amerikaner ihr Bier konsumieren: Es ist nicht mehr nur ein Durstlöscher für grölende Sportfans, sondern kann auch ein Genuss für Kenner sein."

Schauen Sie sich an, wo alles (mehr oder weniger) begann, und besuchen Sie den weitläufigen Komplex von Sierra Nevada Brewing mit Verkostungsraum, Restaurant und der eigentlichen Brauerei. Sie können sie auf eigene Faust besichtigen oder an einer der Führungen teilnehmen, bei denen Sie beispielsweise sehen können, was die Brauerei mit der größten privaten Sonnenenergieanlage Kaliforniens für die Umwelt tut sich oder wo sich bis zu fünf Bierliebhaber die Funktionsweise des Betriebs im Detail erklären lassen können. Alle Touren enden natürlich mit einem kühlen Bier im Taproom & Restaurant unter schattigen Rankgerüsten. Sierra Nevada Brewing diente anderen kleinen Brauereien in der Gegend als Vorbild – und natürlich schadete es auch nicht, dass Chico nun mal eine Universitätsstadt ist. Schauen Sie in der Handle Bar vorbei, wenn Sie eine große Auswahl an “Craft”-Bieren vom Fass suchen!

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Sara Remington

Gastronomie von Weltklasse

Gastronomie von Weltklasse
Hauen Sie rein im Paradies für Feinschmecker!

Die Köchin Alice Waters und ihre idealistischen Freunde hatten gar nicht vor, eine ganze Bewegung ins Leben zu rufen, als sie 1971 in Berkeley das Chez Panisse eröffneten – sie wollten nur das Richtige tun, indem sie der Jahreszeit entsprechende, „biologisch“ angebaute Zutaten aus nachwachsenden Quellen verwendeten. Heutzutage findet man kaum noch eine Speisekarte, auf der solche Schlagwörter nicht stehen, aber das Kultrestaurant in Berkeley, das übrigens immer noch bestens läuft, war der Ursprungsort für den Ruf nach einer ortsnahen Gastronomie, frisch vom Bauernhof, der inzwischen das ganze Land erfasst hat. Sie können sie auch an den Gemeinschaftstischen im Gather (ebenfalls in Berkeley) kosten oder in Marin County im Farmshop (Larkspur) und in Sonoma County bei Zazu (Sebastopol), im Farm House Inn & Restaurant (Forestville) und bei Terrapin Creek (Bodega Bay). In der East Bay hat sich auch Oakland zu einem wahren Tummelplatz innovativer Köche und Restaurants – wie Commis und Haven – entwickelt.

In San Francisco ist es nahezu unmöglich, nicht gut zu essen: Die mit Michelin-Sternen ausgezeichneten Möglichkeiten reichen vom Atelier Crenn bis zum Zuni Café. Einige der „angesagtesten“ Lokalitäten finden Sie an der Valencia Street im Mission District, wo Ihnen schwindlig werden könnte angesichts der riesigen Auswahl an schicken Bars und Restaurants mit Spezialitäten aus praktisch der ganzen Welt. Abgerundet wird das Schlemmen durch phantastische Eiscreme bei Bi‑Rite, Mitchell’s oder Cream. Im Stadtteil Little Italy und rund um den Jackson Square gibt es noch mehr zu entdecken, wie Bix und das mit Michelin-Sternen ausgezeichnete Quince.  

Im Napa Valley hat man nicht nur edlen Wein, sondern auch leckeres Essen. In Thomas Kellers The French Laundry in Yountville, das mehrere Michelin-Sterne trägt, ist es nicht leicht, einen Tisch zum Abendessen zu reservieren – mittags haben Sie vielleicht mehr Glück, ansonsten können Sie es auch mit Kellers Bistro-Speisen im Bouchon. Oder probieren Sie es in Kellers familienfreundlichem Ad Hoc, ebenfalls in Yountville. In Saint Helena bietet das mit drei Sternen ausgezeichnete The Restaurant at Meadowood tadellose Küche in elegantem Weinland-Prunk, und im Press gibt es Fleisch und andere Erzeugnisse von den eigenen Bauernhöfen.

Trotz all dieser neumodischen Trends kommt man aber auch an den Klassikern aus San Francisco nicht vorbei: knuspriges Sauerteigbrot aus der Bäckerei Boudin (erstmals hier 1849 gebacken), dem Martini-Cocktail (Premiere 1850), Irish Coffee (perfektioniert 1952 im Buena Vista Café, wo er noch heute serviert wird) und dem zeitlosen gedünsteten und in geschmolzene Butter getunkten Kalifornischen Taschenkrebs.

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Laura Flippen

Santa Barbara Public Market

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Santa Barbara Public Market
Speisen Sie in der Innenstadt regional und lecker!

In dieser klassischen Markthalle finden Sie großartige Lebensmittel aus regionaler und nachhaltiger Erzeugung von nahen Bauernhöfen und Kleinbetrieben. Internationale Käsesorten gibt es aber auch, und zwar bei Counter Culture, und abschließen können Sie Ihren Besuch mit Mini-Cupcakes bei Enjoy Cupcakes – zum Beispiel mit einem Vanille-Cupcake mit Olalliebeeren-Zitronen-Mousse.

Der Markt gehört zu dem Mischnutzungs-Erschließungsgebiet Alma del Pueblo im Herzen der Innenstadt. Das nach der LEED zertifizierte Gebäude verfügt auch über eine Kantinenküche, in der Kochkurse und Winzeressen abgehalten werden. Probieren Sie unbedingt das frischgebackene Landbrot in der Crazy Good Bread Co., handgeformte Teigtaschen nach thailändischer und taiwanischer Art in der Empty Bowl Noodle Bar und Fisch frisch vom Boot bei Santa Monica Seafood!

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Dave Lauridsen

San Diego: Essen am Meer

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San Diego: Essen am Meer
Aussichten auf den Sonnenuntergang und frische Meeresfrüchte – eine perfekte Kombination in San Diego

Mit dem Pazifischen Ozean und der San Diego Bay unmittelbar vor der Haustür ist San Diego der Inbegriff küstennaher Gastronomie. Reisen Sie die Küste entlang, um – buchstäblich – einen Geschmack davon zu bekommen, was die Region am Meeresrand zu bieten hat.

Beginnen Sie in La Jolla mit einem Brunch in der Brockton Villa – die Ipanema-Krabbe mit Eiern Benedikt wird Sie nicht enttäuschen. Zwangloses Mittagessen? Anthony’s Fish Grotto (in der Innenstadt) serviert gut gefüllte cremige Muschelsuppe und knusprige fish and chips. Ebenfalls in der Innenstadt am Embarcadero gibt es Sally’s Seafood on the Water und The Fish Market, zwei weitere Orte, an denen man fangfrischen Fisch vom Tage bei Aussichten aufs Meer genießen kann. Auf der anderen Seite der San Diego Bay sollten Sie Harbor Island und Tom Ham’s Lighthouse (das Restaurant ist tatsächlich in einem Leuchtturm untergebracht) aufsuchen. Das Island Prime ganz in der Nähe gibt mit raumhohen Fenstern und einer Terrasse über dem Wasser so viel Sicht wie möglich frei. Wenn Sie musikalische Untermalung wünschen, besuchen Sie am besten Humphrey’s Restaurant auf Shelter Island, das in seinem Freiluftamphitheater Live-Musik präsentiert. Im friedlichen Coronado können Sie sich im Mistral in Loews Coronado Bay Resort entspannen. 

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Ernesto Andrade/Flickr

Gastronomie in Los Angeles

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Gastronomie in Los Angeles
Promi-Köche und Küche aus aller Welt

Als Supermetropole der Megastars lockt L.A. natürlich auch Köche an, die Eindruck schinden möchten. Bekannte Größen wie der Kärntner Wolfgang Puck – dessen legendäres Spago in Beverly Hills nach wie vor die A‑Prominenz anlockt – bieten erstaunliche Gerichte in oftmals spektakulärer Umgebung – sogar auf Dächern. Speisekarten, die vom Marktangebot bestimmt werden und den Schwerpunkt auf die überfrischen Zutaten aus Kalifornien legen, sind die Norm in luftigen Restaurants wie Ford’s Filling Station in der Innenstadt, die Ben Ford gehört, oder im piekfeinen Patina, dem Sternerestaurant der Walt Disney Concert Hall, wo der Spaichinger Joachim Splichal gastronomische Showstopper wie sein typisches Seasonal Glazed Vegetable Mosaic kreiert.

Neben all den Nobelrestaurants und Promi-Köchen gibt es in einer weltoffenen Stadt wie Los Angeles aber auch viele Möglichkeiten, zu vernünftigen Preisen authentische Kost aus aller Welt zu erhalten, insbesondere in den versteckteren Stadtvierteln. Versuchen Sie es einmal mit Barbecue zum Selbergrillen bei Kang Hodong Baekjeong in Koreatown, probieren Sie perfekte ramen bei Tsujita in Little Tokyo, oder bestellen Sie tamales aus grünem Mais, eine Lieblingsspeise der Einheimischen, bei El Cholo, einem Traditionsrestaurant in L.A. seit 1923.

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Thomas J. Story/ Sunset Publishing

Gastronomie in San Francisco

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Gastronomie in San Francisco
Kosten Sie Spezialitäten aus aller Welt mit besonders frischen Zutaten!

In San Francisco spielen Zutaten die Hauptrolle. Da einige der besten Lebensmittel des Landes in nächster Nähe wachsen, zaubern die Küchenchefs in der “City by the Bay” essbare Köstlichkeiten und passen ihre Speisepläne manchmal täglich an das an, was gerade an diesem Tag frisch und lecker ist. Einige Köche arbeiten eng mit den Bauernhöfen und Erzeugern der Region zusammen, um genau die Zutaten zu bekommen, die sie sich wünschen. Frühmorgendliche Besuche auf den ganzjährigen Bauernmärkten sind für diese Künstler des Kochtopfs Teil ihrer täglichen Arbeit. Es gibt auch zahlreiche Restaurants – häufig mit Michelin-Sternen ausgezeichnet – für besondere Anlässe, zum Beispiel die Zwei-Sterne-Träger Coi, Atelier Crenn und Quince. Quirlige, gut besuchte und trendige Gaststätten reihen sich in den Straßen des Mission District aneinander, vor allem entlang der Valencia Street. Es ist auch nicht schwer, preiswerte Angebote zu finden: Herausragende Phở und andere asiatische Gerichte gibt es in der Clement Street, und von Off the Grid kann man sich anzeigen lassen, wo sich deren Imbisswagen gerade befinden. Wenn Sie eine Riesenauswahl an einem einzigen Ort suchen, dann gibt es nur eine Lösung: Laufen Sie (langsam) durch den Ferry Building Marketplace, und Sie werden garantiert etwas finden! An Dauerständen werden Sie örtliche Spezialitäten wie knuspriges Sauerteigbrot (Acme Bread) und Käse aus Kleinbetrieben (Cowgirl Creamery) finden, aber es gibt auch Restaurants mit Tischen und Stühlen hier, die erstaunliche Leckereien und Blick aufs Wasser bieten, etwa Charles Phans gefeiertes Slanted Door.

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Tai Power Seeff

Yountville

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Yountville
Wo die Küche des Weinlands im Vordergrund steht

Für Feinschmecker ist Yountville ein Stück vom Himmel. Mit mehr Michelin-Sternen als jeder andere Ort in Nordamerika könnten Sie sich tagelang fröhlich durch dieses kleine Dorf hindurchfuttern – wenn Ihnen Ihr Gewicht gleichgültig wäre. Aber schließlich sind Sie im Urlaub, und da kommt es ja vor allem auf zwei Dinge an: schöne Landschaft und gutes Essen.

Der Mann, der Yountville wirklich auf die kulinarische Landkarte gesetzt hat, ist der unvergleichliche Küchenchef Thomas Keller. Er mag zwar inzwischen ein weltumspannendes Restaurantimperium besitzen, aber mit The French Laundry, das er 1994 übernahm, gelang ihm der Durchbruch – einem Restaurant im Napa-Weinland, für das sich ein Umweg durchaus lohnt. Es ist noch immer hervorragend und wurde erneut mit drei der begehrten Michelin-Sterne ausgezeichnet – weshalb man Plätze zum Abendessen auch Monate vorher reservieren muss. (Beim Mittagessen haben Sie möglicherweise auch kurzfristig Glück.) Heute könnte man das Städtchen auch „Kellerville“ nennen, denn zusätzlich betreibt er das zwanglosere, aber ebenfalls herausragende Bouchon und die Bouchon Bakery, die nichts für Menschen ist, die auf die Linie achten müssen. Weitere beachtenswerte Restaurants sind unter anderem Redd, Etoile, Bistro Jeanty und Bottego, wo sich Promikoch Michael Chiarello auf frische Zutaten und italienische Küche spezialisiert hat.

Besuchen Sie auch die Verkostungsräume in der Stadt! Probieren Sie die Ma(i)sonry Napa Valley, wo Sie Weine von über zwanzig beteiligten Winzern auf der Terrasse auf der Rückseite eines historischen Steingebäudes kosten und sich dabei wie in der Provence fühlen können. Die Weine sind schon großartig, aber wenn Sie noch einen Schritt weiter gehen möchten, dann schlürfen Sie einen Cocktail neben dem Pool in der Dive Bar des Bardessono, einem todschicken Boutique-Luxus-Resort mit LEED-Platin-Zertifikat. Partys steigen dort von Juni bis August jeweils am letzten Donnerstag des Monats.

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Jen Judge

Refugien auf dem Dach

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Refugien auf dem Dach
Entspannte Atmosphäre, einmalige Aussichten

Die Sonne senkt sich über dem westlichen Horizont, die Lichter der Großstadt beginnen zu Ihren Füßen zu funkeln, der Hollywood-Schriftzug wird am Berghang angestrahlt – es geht doch nichts über ein Dachrestaurant, einen Club oder eine Lounge auf einer Dachterrasse mitten in Los Angeles. Zu den größten Vorteilen von L.A. gehört das Wetter, und all diese warmen, sonnigen Tage bringen einen Extrabonus mit sich: lauschige Abende und Nächte. Machen Sie es sich also im Freien gemütlich, vielleicht auf einer bequemen Bank an einem Swimming-Pool mit kühler blauer Beleuchtung – sinnlicher geht es wohl kaum!

Um all diese heißblütige Fabelhaftigkeit einmal zu kosten, könnten Sie mit dem Aufzug zum Dach des Mondrian Hotel in West Hollywood hinauffahren. Dort oben können Sie bei Herringbone entspannen, einem Restaurant des Chefkochs Brian Malarkey, ausgestattet mit Sofas, die Ihnen den Eindruck vermitteln, Sie seien soeben in das coolste Wohnzimmer auf diesem Planeten hineinspaziert – wo es zudem noch erstklassiges Essen und tolle Getränke gibt. Oder wenn Ihnen nach Miniröcken, Stöckelsandalen und DJ-Gehämmer zumute ist, dann gehen Sie hinüber zur Pool-Szene an der Skybar!

Eine weitere herausragende Möglichkeit ist The Roof on Wilshire auf dem Hotel Wilshire im Herzen der Innenstadt. Genießen Sie von den Sitzbänken rundum den Blick auf die Skyline, die aufleuchtet, und an der Bar einen der hauseigenen Buck-Cocktails (Ginger Ale, Zitrussaft und Spirituosen), bis die Sterne (oder die Stars) erscheinen. Ebenfalls in der Innenstadt finden Sie das Ace Hotel mit Rundumblick auf die Stadt und die Silhouette der hohen San Gabriel Mountains. Hier sind tropische Getränke die Spezialität des Hauses. Falls Sie Hunger haben, können Sie im Restaurant des Ace, dem L.A. Chapter, Essen bestellen und es zum Verzehr mit aufs Dach nehmen.

Wenn Ihnen nach einer ganz verrückten und garantiert unvergesslichen Nacht ist, dann versuchen Sie, eine der raumkapselähnlichen Wasserbettschalen am Pool von The Rooftop at The Standard Downtown zu ergattern. Hier müssen Sie mit Wartezeiten rechnen, denn dieser Ort ist echt angesagt – aber es gibt genügend Leute, die man beobachten kann, um sich die Zeit zu vertreiben.

 

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Lucas Himovitz

Von kalifornischen Bauernhöfen frisch auf den Tisch

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Von kalifornischen Bauernhöfen frisch auf den Tisch
Dank der Nähe zu den Bauernhöfen der Umgebung steht in Sacramento frische, jahreszeitlich angepasste Küche hoch im Kurs

Kalifornien ist unbestreitbar das Land des Überflusses, denn in der Landwirtschaft ist dieser Staat der größte Erzeuger der gesamten USA. In der unmittelbaren Umgebung von Sacramento ist dieser Reichtum offensichtlich. Das fruchtbare Ackerland mit seinem bemerkenswert guten Boden und reichlich Sonnenschein bedeutet, dass Sacramento leichten Zugang zu saftigstem Obst, frischestem Gemüse und vielen weiteren Erzeugnissen von kleinen Bauernhöfen genießt. Die Köche dieser Gegend nutzen diese Fülle, indem sie eng mit Bauern zusammenarbeiten und ihre Zutaten so bestellen, dass sie noch am gleichen Tag in den Topf wandern. Das Ergebnis können Sie in beliebten Restaurants wie Ella Dining Room & Bar, Mulvaney’s B&L, Waterboy und The Kitchen Restaurant selbst kosten.

„Feiern Sie bei der jährlichen Farm-to-Fork Celebration mit, einem zweiwöchigen Fest, bei dem sich Bauern und Köche treffen, um das Beste aus Küche und Weinkeller zu präsentieren.“

Die Köche von Sacramento richten sich in der Zusammenstellung ihrer Speisepläne auch nach dem, was sie auf den Bauernmärkten der Region finden – das ganze Jahr über gibt es zehn davon an verschiedenen Orten. Ein neuartiges Erlebnis verspricht eine “Market-to-Plate Executive Chefs Tour”, wie sie von Local Roots Food Tours angeboten wird. Dabei begleiten Sie Köche bei ihrem Einkauf, erhalten nebenher nützliche Tips zu Kauf und Zubereitung und können sich dann bei jenem Gericht entspannen, das die Köche daraus gezaubert haben. Chefkoch Oliver Ridgeway, der sich bei Grange auf regionale Zutaten aus nachhaltiger Erzeugung spezialisiert hat, bietet mittwochs ebenfalls einen Marktbummel mit anschließendem Mittagessen in drei Gängen an.

Wenn Sie im September reisen, können Sie bei der jährlichen Farm-to-Fork Celebration mitfeiern, einem zweiwöchigen Fest, bei dem sich Bauern und Köche treffen, um das Beste aus Küche und Weinkeller zu präsentieren. Als Krönung der Veranstaltung bereiten berühmte Spitzenköche für Hunderte hungriger Teilnehmer eine exklusive “Farm-to-Fork”-Mahlzeit in einem Wahrzeichen der Stadt zu.

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Kennejima/ Flickr

Gastronomie in Santa Cruz

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Gastronomie in Santa Cruz
Herausragende Küstengastronomie und einige einzigartige Spezialitäten aus Santa Cruz

Sie können sich gewiss an der Strandpromenade mit Corn Dogs und Zuckerwatte vollstopfen, aber in historischen Gebäuden innerhalb der Stadt und in den Nachbargemeinden gibt es viele kulinarische Überraschungen zu entdecken, denn hier verführen Sie begabte Meisterköche und kleine Nahrungsmittelerzeuger, ihre neuesten Kreationen zu kosten. Reden wir zunächst einmal von Kaffee. Wärmen Sie sich an einem nebligen Morgen mit einem geschmacksstarken frischgebrühten bei einem der beiden Lieblinge der Einheimischen auf, der Santa Cruz Coffee Roasting Company oder Lu Lu Carpenter’s! Dekadentes Gebäck zu Ihrem Gourmetkaffee finden Sie in Kelly’s French Bakery, die sich zwischen Lagerhäusern im Westen der Stadt versteckt. Wenn Sie am Strand eine Mittagspause einlegen möchten, liegt Zoccoli’s Delicatessen nahe (wo wir jede Wette eingehen, dass Sie deren warmes Dreispitz-Sandwich lieben werden) – und zum Nachtisch gibt’s doppelte Portionen Ihres Lieblingseises (zum Beispiel Ingwerwaffel oder Zitronenmohn) in der Penny Ice Creamery. Marianne’s ist ebenfalls bei Eiscremeschleckern sehr beliebt – dank innovativer Sorten wie das würzige mexikanische Schoko-Eis oder Nord-Oregon-Brombeer-Eis. 

Hoffentlich haben Sie noch etwas Hunger übrig für ein umwerfendes Abendessen. Hier ist die Auswahl riesig – frische Meeresfrüchte und Aussichten auf den Sonnenuntergang gibt es bei Johnny’s Harborside und im Crow’s Nest, italienische Küche im gemütlichen und bezaubernden Lillian’s (Gnocchi mit schwarzen Trüffeln für die Erwachsenen, klassische Hackfleischbällchen für die Kinder) und Frisches je nach Jahreszeit bei La Posta im Bezirk Seabright. 

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Tai Power Seeff

Speisen, Wein und Nachtleben

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Speisen, Wein und Nachtleben
Finden Sie Spitzenköche und folgen Sie einer städtischen Weinstraße

Die mit Lagerhäusern gefüllten Hintergassen der East Bay ziehen städtische Winzer an, die ihre Weine gerne inmitten der Großstadthektik verschneiden und abfüllen. In Oakland und den Nachbargemeinden Berkeley, Emeryville und Alameda gibt es inzwischen über zwanzig Weinkellereien. Sie können sie entweder auf eigene Faust besuchen oder auf einer unterhaltsamen geführten Radtour mit East Bay Winery Bike Tours.

Oakland und Umgebung erleben auch eine kulinarische Renaissance durch gefeierte Star-Köche, die neue Restaurants in aufstrebenden Gegenden wie Uptown, Jack London Square, Grand Avenue und Glenview eröffnen. Probieren Sie raffinierte Tapas im stets gutbesuchten Bocanova, moderne japanische Küche bei Ozumo oder feine Wurstwaren und “Craft”-Cocktails bei Adesso. Freunde von Hühnchen und Waffeln kommen zu Brown Sugar Kitchen in West Oakland, wo die kreative Küchenchefin Tanya Holland klassischem Soul Food eine persönliche Note verleiht.

Oakland ist auch zu einem Tummelplatz für handwerkliche Nahrungsmittelerzeuger geworden, und für Namen wie Numi Teas, Blue Bottle Coffee und Linden Street Brewers, die bald in aller Munde sein dürften, ist diese Region zugleich Heimat und Basis. Erfahren Sie mehr über diese neue Welle bei einem geführten Rundgang mit Savor Oakland, dessen Schwerpunkt auf Gastronomie, Kultur und Geschichte liegt! Lassen Sie den Tag ausklingen, indem Sie sich in der kasbahähnlichen Pracht des Layover entspannt zurücklehnen!

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Courtesy of Team San Jose/ Nemea Greek Tavern

Gastronomie

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Gastronomie
Karaoke mit Eiscreme oder ein Hot Dog auf japanische Art

Wenn es ums Essen geht, ist San José sehr weltoffen ausgerichtet. Erfreuen Sie sich an einem bunten Kaleidoskop ethnischer Restaurants – wie zum Beispiel dem Zeni mit äthiopischer Küche (versuchen Sie, einen der runden Tische im hinteren Teil zu ergattern). Fleisch und Kartoffeln nach amerikanischer Art gibt es zu einer rotierenden Auswahl an “Craft”-Bieren in dem bei den Einheimischen sehr beliebten Harry’s Hofbrau.

Auch Sterneköche haben schon in San José ihr Territorium abgesteckt: Michael Mina ist Chef in der Küche des Arcadia, einem Steak-Haus, das die Besucher des nahen San Jose Center for the Performing Arts gerne vor oder nach den Vorstellungen aufsuchen.

In der Innenstadt erwartet Sie eine bis spätabends geöffnete Gastronomiehalle, der San Pedro Square Market, wo man auch immer ein Häppchen zum Mitnehmen findet. Oder wie wär’s mit einem „Fusions“-Hot-Dog von Calidog? Einem Glas Wein von einem örtlichen Winzer bei Vino Vino? Oder probieren Sie einmal Treatbot aus, ein futuristischer dreirädriger Eiswagen, der neben Karaoke auch regionale Eiscremesorten wie den “408” (die Telefonvorwahl von San José) bietet (Karameleis, Schokosirup und Oreo-Kekse). Es gibt keinen Geschmack, der in den drei Hallen dieses öffentlichen Marktes nicht getroffen wird: Folgen Sie einfach Ihrer Nase zu frischgerösteten Kaffeebohnen und Holzofenpizza! Und genießen Sie dazu Live-Unterhaltung und lokale Kunst!

An sonnigen Tagen (die hier die Norm sind) können Sie Ihr Essen mit hinausnehmen zu einer Bank oder einem Tisch auf der angrenzenden Plaza, an der unter anderen das Peralta Adobe von 1797 liegt, das älteste Gebäude der Stadt (Führungen werden ganzjährig angeboten).

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Courtesy of Mcallum House

Frische Meeresfrüchte und einheimische Spezialitäten

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Frische Meeresfrüchte und einheimische Spezialitäten
Wo Sie den Fang des Tages bestellen können und andere Spezialitäten finden

Da der Pazifik in Mendocino praktisch vor der Haustür liegt, überrascht es kaum, das die Restaurants hier auf Meeresfrüchte spezialisiert sind. Lachs, Weißer Thunfisch, Pazifischer Kabeljau, Kalifornischer Taschenkrebs und Seeohr gehören zu den Köstlichkeiten des Ozeans, die Sie in den Restaurants der Region genießen können – manchmal in aufgeputzter Eleganz, manchmal locker-leger mit den Einheimischen. Wenn Sie eine besondere Mahlzeit suchen, probieren Sie einmal das Trillium Café, wo es frische Meeresfrüchte und andere Zutaten frisch vom Bauernhof gibt (z.B. Lengdorsch-Bouillabaisse oder Königslachs mit cremigem Kürbiskernpesto). Das Grey Whale Bar & Café in der eleganten Pension MacCallum House bietet ebenfalls allabendlich Spezialitäten aus dem Meer.

Wenn Sie Menschen Treffen, die mit Krümeln auf der Kleidung herumlaufen, dann waren sie vermutlich in der Goodlife Café and Bakery, deren Gebäck – wie etwa den Heidelbeerplunder, den es zu bestimmten Jahreszeiten gibt – von Einheimischen schon als „irrsinnig gut“ beschrieben wurde. Hier steht alles unter dem Motto: gesund, „biologisch“ angebaut und fair gehandelt.

Insider-Tipp: Sie wollen einen wirklich frischen Fang? Dann buchen Sie doch einfach einen Platz auf einem Angel-Charter-Boot und ziehen Sie selbst Ihr Mittag- oder Abendessen an Land!

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Thomas H. Story/ Sunset Publishing

Gastronomie in Big Sur

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Gastronomie in Big Sur
Wo man essen, trinken und die Aussicht genießen kann

Manche beliebten Restaurants von Big Sur sind derzeit aufgrund der Straßensperrungen nicht erreichbar, darunter Big Sur Bakery and Restaurant, aber es gibt weiterhin regionale Lieblinge, die geöffnet haben und Sie bei Ihren Ausflügen wieder zu stärken. 

Am südlichen Ende ist Ragged Point der letzte erreichbare Ort auf der Highway 1, bekannt als "Gateway to Big Sur". Aufgrund von aktuellen Straßensperrungen können Sie nicht weiter nach Norden fahren, aber für Ihre Fahrt zurück nach Süden entlang der Küste können Sie sich einen Snack am Sandwich Stand von Ragged Point Inn holen - oder Sie bleiben für ein romantisches Abendessen bei Sonnenuntergang im Gourmet Restaurant, wo Sie aus saisonalen Gerichten auf ihrer täglich wechselenden Kreidetafel wählen können.

Auf der nördlichen Seite, halten Sie auf jeden Fall am Big Sur Roadhouse im Glen Oak Big Sur. Hier entstehen fantastische Gerichte bestehend aus einem Mix aus traditioneller und Cajun-Küche (denken sie an ein Gumbo mit frisch gefangenen Meeresfrüchten). Das Roadhouse-Interieur ist so faszinierend wie das Essen dort: ein geräumiger Innenraum mit recycelten Holzdetails, moderne Kunst und einladenden Sitzgelegenheiten im Freien umgeben von Mammutbäumen.

Hinweis: Manche der folgenden Restaurants sind von den Straßensperrungen betroffen. Für aktuelle Informationen, gehen Sie bitte auf die Webseiten der einzelnen Restaurants oder auf die Webseite von See Monterey.

Um sich für Ausflüge bei und um Big Sur zu stärken, ist es ratsam, mindestens einen Morgen mit einem starken Kaffee, Eiern aus der Region und hausgebackenem Sauerteigbrot im Big Sur Bakery and Restaurant zu beginnen. Das skurrile Restaurant, das hinter einer Tankstelle in einem urigen, kuriosen Gebäude untergebracht ist, serviert auch Abendessen, zum Beispiel eine großartige Holzofenpizza. 

Zum hauseigenen „Ambrosia-Burger“ gibt es im Nepenthe erstklassige Aussichten von einer riesigen Terrasse mit Blick auf den Pazifik – hier können Sie bis zum Sonnenuntergang mit Ihren Pommes frites und Ihrem Bier spielen. Wenn Sie sich in Schale werfen möchten (in Big Sur bedeutet das meist, vorzeigbar auszusehen und keine Badelatschen zu tragen), dann buchen Sie am besten einen Tisch im Restaurant des Post Ranch Inn, dem Sierra Mar (vielleicht gönnen Sie sich sogar das aus neun Gängen bestehende Probiermenü “Taste of Big Sur”), aber Sie können auch im rustikalen Restaurant im Ventana Inn & Spa speisen, das den Schwerpunkt auf amerikanische Küche mit regionalen Zutaten legt.