Ryan Killackey

Nordkalifornien

Spotlight: San Francisco

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Sie sind hier immer willkommen #AlwaysWelcome
San Francisco ist immer offen, ist immer einladend und Sie sind immer willkommen. #AlwaysWelcome

Die Stadt mag zwar nur gut 120 Quadratkilometer Landfläche besitzen, doch San Francisco zählt zu Recht zu den großartigsten Metropolen dieser Welt. Die “City by the Bay” – die Stadt an der Bucht – ist berühmt für ihre herrlichen viktorianischen Häuser, ihre traditionsreichen Cable Cars, ihre dynamische Vielfalt, ihre wunderschöne Küste und ihre unverkennbare karminrote Brücke. Die Gastronomieszene setzt Maßstäbe – von Sternerestaurants bis zu ausgefallenen Imbisswagen. Die Kulturszene kann sich ebenfalls sehen lassen – mit Symphonieorchester, Ballett, Theater und Oper von Weltniveau. Und dazu gibt es noch zahlreiche Möglichkeiten, sich in der freien Natur zu vergnügen. Mit all dem ist San Francisco auf jeden Fall ein Muss, das an die Spitze der Wunschliste eines jeden Kalifornienbesuchers gehört.

Sie sind hier immer willkommen #AlwaysWelcome
San Francisco ist immer offen, ist immer einladend und Sie sind immer willkommen. #AlwaysWelcome
Ted Streshinsky Photographic Archive/Getty Images

Den “Summer of Love” erleben

Den “Summer of Love” erleben
Reisen Sie zurück nach 1967 mit diesen passenden Events, Ausstellungen und Touren

Es ist 50 Jahre her, als Tausende von amerikanischen Teenagern nach Haight-Ashbury in San Francisco wanderten, alle auf der Suche nach freier Liebe, Bewusstseins erweiternde Drogen und eine Alternative zum Mainstream. In und um die San Francisco Bay Area können Sie den Jahrestag des freien Summer of Love in Rahmen von regionalen Events, Ausstellungen und Führungen, die eine Zeitreise anbieten, feiern.

Der Sommer von 1967 war gleichermaßen ein Höhepunkt und ein Auseinanderfallen einer Gegenbewegung, die ihre Ursprünge in den Beats, der Bürgerrechtsbewegung, einer Avant-Garde Theaterszene und in der Hippie-Gemeinschaft hatten. „Sie waren Suchende. Sie waren Menschen, die für etwas spirituelleres, ein bisschen sanfteres und viel freieres gesucht haben“, sagt der Historiker, Autor und ehemaliger Grateful Dead Pressesprecher Dennis McNally, der die Ausstellung „On the Road to the Summer of Love“ für die California Historical Society mit-kurariert hat.

Um Ihre eigene Summer of Love Erfahrung zu machen, beginnen Sie in San Francisco und folgen Sie Ihren Weg durch den Golden State. Bewundern Sie psychedelische Poster im de Young Museum, spazieren Sie im Golden Gate Park und folgen Sie dem Guide zum früheren Haus der Grateful Dead, 710 Ashbury Street. Oder, wie McNally vorschlägt, machen Sie einen Ausflug zu Love on Haight, ein Tie-Dye Laden, die die Energie der Vergangenheit immer noch festhält. Die Menschenmenge von freiheitliebender Volksmusik haben sich vielleicht schon lange aufgelöst, aber in dieser regenbogenfarbigen Boutique „ist der Geist geblieben“ sagt er.

Sehen Sie, wo alles begann

Der beste Weg, sich in das San Francisco von 1967 zurück zu versetzen ist, sich in das Herz des Summer of Loves zu begeben: die kultigen Straßenkreuzungen der Haight und Ashbury Straßen. Viele Touristikunternehmen freuen sich darauf, Ihnen alles zu zeigen. Springen Sie auf einen VW Bus mit bunt-bemalten Bildern und lassen Sie sich von San Francisco Love Tours einen historischen Überblick über die Stadt verschaffen, oder schließen Sie sich der Wild SF Free Love Führung an (für die Sie nur so viel bezahlen, wie Sie möchten), in der Sie mit einem singenden Guide an den vergangenen Wohnungen von Janis Joplin und The Grateful Dead vorbeilaufen. Die Summer of Love Tour von Magic Bus fokussiert sich auf die psychedelische Seite von 1967 mit 3D Brillen und einem Bus, der sich auf dem Weg zu Sehenswürdigkeiten wie The Fillmore Concert Hall in ein LSD-inspiriertes Erlebnis verwandelt.  

Sie wollen eher alles auf eigene Faust entdecken? Laden Sie sich die Detour App herunter und machen Sie den Haight-Ashbury Rundgang, der vom Schauspieler Peter Coyote kommentiert wird, der den Summer of Love als Mitglied der aktivistischen Theatertruppe The Diggers aus erster Hand erlebte. Seine Erzählungen beleuchten die idealistische Vision der Gegend sowie ihre manchmal gefährliche Realität zusammen mit persönlichen Anekdoten und geheimen Orten, die Sie sonst verpassen würden.

Machen Sie einen kulturellen Ausflug

 „Sex, drugs und Rock ‚n’ Roll ist der Slogan, den wir vom Summer of Love mitnehmen, aber es gab auch ein bestimmtes, ästhetisches Element in diesem Moment der Geschichte von San Francisco“, sagt Colleen Terry. Die Mit-Kuratorin vom „The Summer of Love Experience: Art, Fashion, and Rock & Roll“ im de Young Museum hat eine Ausstellung zusammengestellt, die die kreativen Ergebnisse der Ära entdeckt – Rockposter in kräftigen Schriften, viele Klamotten aus Leder und Häkelarbeiten und trippige Lichtershows, die jetzt bei Konzerten und Festivals zu finden sind.

Aber hören Sie nicht dort auf. Gehen Sie ins nächste Museum zur California Historical Society, wo „On the Road to the Summer of Love“ analysiert, wie seltene Fotografien und Artefakte sich in eine lebhafte Gegenkultur verschmolzen haben. Verpassen Sie auch nicht „Love or Confusion: Jimi Hendrix in 1967“ im Museum of the Adrican Diaspora, das Bilder von Jimi Hendrix wilder Coming-Out Party im Monterey Pop Festival ausstellt. Diejenigen, die sich für LGBT Geschichte interessieren, können in der Ausstellung „Lavender-Tinted Glasses“ im GLBT History Museum mehr über den Einfluss der vier Queer-Ikonen, darunter Poet Allen Ginsburg, erfahren.

Kommen Sie zur Party

Von der Saison abgesehen, begann der Summer of Love tatsächlich im Januar 1967, als der „Human Be-In“ Tausende zum Golden Gate Park heranzog und Psychologe Timothy Leary die Masse anhielt "turn on, tune in, and drop out". Es ist also passend, dass San Francisco den 50. Jahrestag mit mehreren Festivals und besonderen Events feiert. Das Broadway Musical „A Night with Janis Joplin“ im American Conservatory Theater, vom 7. Juni bis 2. Juli, berichtet über die leider zu kurze Lebenszeit der Rockbraut, die in der Blütezeit von Haight lebte. Das Haight-Ashbury Straßenfest, das 1978 startete, kehrt am 11. Juni mit Kunsthandwerk, kultigen Postern und Essen zurück; das Jerry Day Konzert, in Andenken an Grateful Dead Frontman Jerry Garcia findet am 6. August in McLaren Park statt.

Gehen Sie außerhalb der Bay Area 

Der Summer of Love hat sich vielleicht um San Francisco gedreht, aber der Einfluss strahlte auch von der Bay weiter. Sie können das Jubiläum mit einem Besuch im Grateful Dead Archiv in der University of California, Santa Cruz, feiern, wo eine Ausstellung Sie mit historischen Publikationen und Postern in das tägliche Leben entlang der Haight Street zurücktransportiert, oder fahren Sie zum Monterey International Pop Festival, ein Konzert, dass die Werdegänge von Hendrix, the Who und Otis Redding in 1967 zum Erfolg katapultierte. Das Konzert kehrt vom 16.-18. Juni zurück mit einem unglaublichen Lineup – darunter ein paar Namen, die am ersten Konzert teilgenommen haben, wie Booker T. und Grateful Dead Bassist Phil Lesh – aber die meisten vom Lineup sind neueren Acts gewidmet, darunter Gary Clark Jr., the Head and the Heart und Father John Misty.

In der Central Coast Region bleiben Einflüsse der „Nature-First“ kulturellen Bewegung intakt. Biologischer Anbau blüht in Orten wie Earthbound Farm in Carmel auf, wo Sie Ihre eigenen Gewürze schneiden können, und Ihren Weg durch einen sinnlichen Garten schmecken und riechen können. Östlich von Santa Barbara ist der spirituelle Zufluchtsort Ojai – tägliche Yoga- und Biospeisen sind hier die Norm und Meditation Mount ist ein beliebter Panoramaort um Achtsamkeit zu praktizieren.

In Los Angeles finden Sie im Grammy Museum im L.A. Live ein Stück Rock ‘n’ Roll Geschichte, wo Jim Marshall Fotografien aus 1967 ausgestellt sind, oder kaufen Sie mit Peace-Zeichen verzierte Kleidung in der Öko-Luxusboutique J Gerard Design Studio auf der Melrose Avenue. Schließen Sie Ihre Summer of Love Tour mit Cocktails auf der Terrasse von Sunset Marquis ab, das Sunset Strip Hotel ist auch das Zuhause von den historischsten Studios für die Musiker der Extraklasse – die NightBird Recording Studios.

 

—Sarah Feldberg

Thomas H. Story/ Sunset Publishing

Golden Gate Bridge

Golden Gate Bridge
Sehen Sie eines der berühmtesten Wahrzeichen der Welt an einer herrlichen Bucht!

Wie sie mit ihren 227 Meter hohen Brückenpfeilern und ihrer enormen Spannweite über die Mündung der San Francisco Bay in leuchtendem Orangerot erstrahlt, ist die Golden Gate Bridge schlicht ein überwältigender Anblick.

Es ist ziemlich einfach (und kostenlos) über die Brücke zu laufen, oder das Golden Gate Bridge California Welcome Center zu entdecken, das einen farbenfrohen Blick auf die Geschichte der Brücke bietet, sowie auch den 3,7 meterhohen "Test Tower" aus Edelstahl aus 1933.

Sie werden beispielsweise lernen, warum eine Brücke, die Golden Gate heißt, eigentlich orange ist: Die Bezeichnung bezieht sich auf das „Goldene Tor“, eine Übersetzung des Namens Chrysopylae, den der frühe Entdecker John C. Frémont der Einfahrt zur Bucht verliehen haben soll – angeblich, weil sie ihn an das Goldene Horn (Chrysoceras), die Bucht am Bosporus bei Konstantinopel (Istanbul), erinnerte. Doch weshalb besitzt die Brücke diese eher ungewöhnliche Farbe? Es heißt, dass einem beratenden Ingenieur die übliche rote Grundierung, die man nach der Fertigstellung zunächst auf den Stahl auftrug, so gut gefallen haben soll, dass er vorschlug, die Brücke doch gleich in dieser Farbe zu streichen.

"Die Golden Gate Bridge ist schlicht ein überwältigender Anblick."

Genaugenommen ist diese Farbe eine Variante der Sicherheitsfarbe “International Orange”, aber auf jeden Fall fällt sie sofort ins Auge – ob Sie über die 2,7 Kilometer lange Brücke fahren, gehen oder radeln – oder sie nur aus der Ferne betrachten. Beachten Sie, dass es auf der Brücke ein wenig frisch werden kann, vor allem wenn der Nebel aufzieht (was besonders im Sommer häufig vorkommt), so dass Sie sich in Schichten kleiden und eine Mütze oder Kapuze überziehen sollten, damit Sie sich nicht verkühlen.

Es gibt zahlreiche Fahrradvermietungen (besonders beliebt sind Blazing Saddles und San Francisco Bicycle Rentals), und die meisten geben Ihnen zum Leihfahrrad eine detaillierte Karte dazu, die Ihnen zeigt, wie und wo Sie von San Francisco aus über die Brücke zu idyllischen Städtchen wie Sausalito und Tiburon im benachbarten Marin County radeln können. (Zusätzlichen Spaß macht es, mit einer Fähre zurück in die Stadt zu fahren.)

Am Südende der Brücke (zur Stadt hin) gibt es einen hübschen Andenkenladen und ein Café, und über Wege können Sie hinunter zum historischen Fort Point laufen, das 1861 als militärischer Stützpunkt errichtet wurde, um die Einfahrt zu Bucht zu bewachen, bevor es dort eine Brücke gab. Von dort können Sie hinaufschauen zur Unterseite der Brücke, einem beeindruckenden Netz aus massiven Trägern, riesigen Stützen und schweren Stahlseilen.

Tai Power Seeff

Cable Cars

Cable Cars
Fahren Sie mit Klingeln und Rattern die typischen Hügel der Stadt hinauf und hinab!

Wenn Sie sich außen (ja, außen!) an einer dieser ratternden Straßenbahnen festhalten, wie sie sich an unterirdisch laufenden Stahlseilen (den cables in cable car) durch Chinatown, Fisherman’s Wharf und andere bekannte Stadtbezirke ziehen, dann erleben Sie San Francisco von seiner typischsten Seite. Die Cable Cars sind aber nicht bloß eine Touristenattraktion in dieser hügeligen Stadt, sondern auch ein echtes Nahverkehrsmittel: Achten Sie einmal darauf, wie viele Einheimische mit Einkäufen oder Laptop im Rucksack während Ihrer Fahrt auf- und abspringen! Im Sommer bilden sich an der innenstädtischen Drehscheibe an der Einmündung der Powell Street in die Market Street oft lange Schlangen, vor allem für die Linie Powell–Mason. Eine ebenso schöne Fahrt erleben Sie auf der weniger frequentierten Linie Powell–Hyde. Einen faszinierenden Überblick über die historischen Bahnwagen, die seit 1873 in der Stadt verkehren, verschaffen Sie sich im kostenlosen Cable Car Museum, wo Sie auch sehen können, wie die Bahn eigentlich funktioniert. 

Mai

Hundertfüßer in Turnschuhen, laufende Mülleimer und Kellner, die Tabletts balancieren – sie alle trifft man beim zweifelsohne verrücktesten Wettlauf der Welt. Diese jährliche Veranstaltung ist der...

Kevin Edwards/Flickr
Tai Power Seeff

Alcatraz

Alcatraz
Besuchen Sie ein berüchtigtes Zuchthaus, das heute einige überraschende Bewohner hat!

Bekannt wurde es einst durch so berühmt-berüchtigte Insassen wie Al “Scarface” Capone, George “Machine Gun” Kelly und Robert “Birdman” Stroud, aber Alcatraz ist auch Jahre nach der Schließung des Gefängnisses noch ein ernüchternder Anblick. Wenn Sie auf der windgepeitschten, oft nebelverhangenen Insel stehen und auf die atemberaubende Skyline der Stadt blicken, die so nah und doch so fern ist (die Gewässer hier sind eiskalt und tückisch), dann können Sie sich leicht vorstellen, wie sich die Häftlinge gefühlt haben müssen, die in diesem Bundesgefängnis zwischen 1934 und 1963 einsaßen. Jeden Tag werden am frühen Morgen, am Vor- und am Nachmittag Ausflüge zur Insel mit Besichtigung des Zellengebäudes angeboten. Dazu können Sie Audioführer in mehreren Sprachen ausleihen, die Ihnen das Zuchthaus während Ihres Besuchs erläutern, ergänzt durch Originaltöne von ehemaligen Insassen und Wärtern. Diese Kommentare sind ebenso faszinierend wie schaurig und verleihen Ihrer Tour einen bemerkenswerte Tiefgang. Wenn Ihnen das Gefängnis tagsüber noch nicht gruselig genug erscheint, können Sie es auch nach Einbruch der Dunkelheit besichtigen.

Ein Besuch auf “The Rock” („dem Felsen“) hat aber nicht nur düstere Aspekte: Die geschichtsträchtige Insel ist auch der Standort des ersten Leuchtturm und des ersten Forts, das US‑Truppen an der Westküste errichteten. An klaren Tagen genießt man von Alcatraz aus eine herrliche Rundumsicht. Laufen Sie über die Insel und schauen sie hinüber zur Stadt, zur Golden Gate Bridge und zur ebenfalls eindrucksvollen Bay Bridge, die SF mit der East Bay verbindet, zu den grünen Hügeln von Marin County im Norden und zur Nachbarinsel Angel Island, einem Staatspark und einem ebenfalls lohnenden Inselreiseziel in der San Francisco Bay.

Darüber hinaus hat sich Alcatraz zu einem wichtigen Nistplatz für Seevögel entwickelt, und während der Nistzeit ist ungefähr ein Drittel der Insel für Besucher gesperrt, damit die Vögel in Ruhe ihre Brut aufziehen können. Suchen Sie die verfallenen und überwucherten Gebäude und Gärten der Insel (die Frauen der ehemaligen Wärter waren für ihre grünen Daumen bekannt) auch nach nistenden Kormoranen, Taubenteisten, Schmuckreihern, Nachtreihern und Kaliforniermöwen ab, die eine besondere Vorliebe dafür zu haben scheinen, ihre Eier mitten auf den Fußwegen abzulegen.

Hinweis: Wenngleich Fährboote häufig von der Fisherman’s Wharf ablegen, sollten Sie Ihre Tour rechtzeitig reservieren, da die Besichtigungen oft schon Wochen vorher ausgebucht sind.

Thomas J. Story/ Sunset Publishing

Gastronomie in San Francisco

Gastronomie in San Francisco
Kosten Sie Spezialitäten aus aller Welt mit besonders frischen Zutaten!

In San Francisco spielen Zutaten die Hauptrolle. Da einige der besten Lebensmittel des Landes in nächster Nähe wachsen, zaubern die Küchenchefs in der “City by the Bay” essbare Köstlichkeiten und passen ihre Speisepläne manchmal täglich an das an, was gerade an diesem Tag frisch und lecker ist. Einige Köche arbeiten eng mit den Bauernhöfen und Erzeugern der Region zusammen, um genau die Zutaten zu bekommen, die sie sich wünschen. Frühmorgendliche Besuche auf den ganzjährigen Bauernmärkten sind für diese Künstler des Kochtopfs Teil ihrer täglichen Arbeit. Es gibt auch zahlreiche Restaurants – häufig mit Michelin-Sternen ausgezeichnet – für besondere Anlässe, zum Beispiel die Zwei-Sterne-Träger Coi, Atelier Crenn und Quince. Quirlige, gut besuchte und trendige Gaststätten reihen sich in den Straßen des Mission District aneinander, vor allem entlang der Valencia Street. Es ist auch nicht schwer, preiswerte Angebote zu finden: Herausragende Phở und andere asiatische Gerichte gibt es in der Clement Street, und von Off the Grid kann man sich anzeigen lassen, wo sich deren Imbisswagen gerade befinden. Wenn Sie eine Riesenauswahl an einem einzigen Ort suchen, dann gibt es nur eine Lösung: Laufen Sie (langsam) durch den Ferry Building Marketplace, und Sie werden garantiert etwas finden! An Dauerständen werden Sie örtliche Spezialitäten wie knuspriges Sauerteigbrot (Acme Bread) und Käse aus Kleinbetrieben (Cowgirl Creamery) finden, aber es gibt auch Restaurants mit Tischen und Stühlen hier, die erstaunliche Leckereien und Blick aufs Wasser bieten, etwa Charles Phans gefeiertes Slanted Door.

August

Schwelgen Sie in den Geschmäcken der Feinschmeckerstadt schlechthin, wenn die besten Köche San Franciscos – von denen viele in der Nachhaltigkeitsbewegung eine tragende Rolle spielen – ihr Können...

Gamma Nine/ Eat DrinkSF

Trip 3-5 Tage 10 stops

Rundfahrt San Francisco Bay

Auf dieser Rundfahrt um die Bucht ist für jeden etwas dabei
Golden Gate Bridge

Beginnen Sie Ihre Reise auf einer der kultigsten Brücken der Welt. Wie sie mit ihren 227 Meter hohen Brückenpfeilern und ihrer enormen Spannweite über die Mündung der San Francisco Bay in leuchtendem Orangerot erstrahlt, ist die Golden Gate Bridge schlicht ein überwältigender Anblick und ein...

San Francisco

Beenden Sie Ihre Autoreise, indem Sie eine der schönsten Städte der Welt kennenlernen. Die “City by the Bay”, die für ihre noblen viktorianischen Häuser, ihre klassischen Cable Cars, ihre dynamische Vielfalt, ihre herrlichen Küsten und eine imposante karmesinrote Brücke bekannt ist, besitzt...

Tai Power Seeff

Fisherman’s Wharf

Fisherman’s Wharf
Sauerteig, Seelöwen und Souvenirs bis zum Abwinken – und dazu leckere Meeresfrüchte!

Ja, auf der Fisherman’s Wharf (dem „Fischerkai“) gibt es tatsächlich auch Fischer. An den Docks schaukelt eine Handvoll verwitterter Fischerboote, und sie werden auch heute noch genutzt, um Kalifornische Taschenkrebse und andere Meeresfrüchte in der Bucht und deren Umgebung zu fangen, wie es schon seit über einem Jahrhundert Brauch ist. Frühaufsteher können zuschauen, wie der Fang am Pier 47 entladen wird, das den Spitznamen “Fish Alley” („Fischgasse“) trägt. Aber Sie können auch ausschlafen und den Fang einfach kosten – zum Beispiel frische Krebse aus dampfenden Kesseln, die einfach am Gehweg aufgestellt wurden. Aufgebrochen und in geschmolzene Butter getaucht, zusammen mit einem frischen Laib Sauerteigbrot, sind sie eine leckere Tradition in San Francisco. Und wenn Sie sich gerne kitschige Souvenirs kaufen (wer könnte nicht eine „Dose Nebel“ oder Krabbenscheren aus Schaumstoff als Kopfschmuck gebrauchen?), dann sind Sie hier ebenfalls an der richtigen Adresse.

„Schlendern Sie über den Pier 39 und Sie finden noch mehr Seafood-Restaurants, Läden, Straßenkünstler und auch die lärmigsten Bewohner dieser Gegend: brüllende und heulende Seelöwen.“

Auch die weiteren Attraktionen – wie der neue San Francisco Dungeon, wo Sie die gruselige Seite der Stadtgeschichte erleben, oder das Musée Mécanique mit antiken Spielautomaten – sind sehr vergnüglich. Schlendern Sie über den Pier 39 und Sie finden noch mehr Seafood-Restaurants, Läden, Straßenkünstler und auch die lärmigsten Bewohner dieser Gegend: brüllende und heulende Seelöwen, die einige der schwimmenden Docks am Pier 39 zu ihrer privaten Partymeile erkoren haben! Kundige Aquarianer vom Aquarium of the Bay (ebenfalls am Pier 39) stehen, soweit es das Wetter zulässt, täglich von 11 bis 16 Uhr zur Verfügung, um Fragen über die flossenfüßigen Kolosse zu beantworten, die nahezu 400 kg schwer werden können.

Fähren nach Alcatraz und zum Angel Island State Park (ein wunderschöner Tagesausflug für die ganze Familie) legen vom Pier 33 an der Fisherman’s Wharf ab. Kinder schauen sich auch gerne die historischen Schiffe und die U.S.S. Pampanito, ein U‑Boot aus dem Zweiten Weltkrieg, dort an, die allesamt zum National Maritime Museum gehören (am benachbarten Hyde Street Pier). Falls sie immer noch voller Tatendrang stecken, können sie etwas Energie verbrennen bei einem Spaziergang Richtung Osten zum Embarcadero („Landungsbrücke“), wo sie am Pier 15 The Exploratorium erwartet, ein Wissenschaftszentrum zum Anfassen und Mitmachen. Runden Sie den perfekten Tag mit einer doppelten Portion Eis bei Humphry Slocombe im angrenzenden Ferry Building Marketplace ab!

Macy's Union Square

Union Square

Union Square
Entdecken Sie das Land des Luxus in der Innenstadt!

Dieser elegante, von Palmen eingerahmte Platz ziemlich genau in der Mitte der Innenstadt ist der Dreh- und Angelpunkt des Luxus-Shopping. Schlendern Sie durch die angrenzenden Straßen und Sie werden alles finden, was Ihr Herz begehrt: Tiffany & Co., Louis Vuitton, Dior und Bulgari, dazu große Kaufhausketten und Markenläden wie Macy’s, Saks Fifth Avenue, Neiman Marcus und Nike! Schlüpfen Sie in die sinnliche Clock Bar im Westin St. Francis, einem Hotel im Beaux-Arts-Stil, um mit Martinis anzustoßen und ihre Notizen zu vergleichen! Sollten Sie sich nach Europa zurücksehnen, dürften Sie sich in der schmalen, von Boutiquen gesäumten Fast-Fußgängerzone Maiden Lane (autofrei von 11 bis 18 Uhr) wie zu Hause fühlen. Sie liegt gleich neben dem Union Square, und hier sind Chanel, Yves Saint Laurent und Gumps (das Geschäft für Hochzeitsgeschenke!) angesiedelt, aber auch hübsche Straßencafés. Südlich des Platzes, auf der Market Street, liegt das Westfield San Francisco Centre, ein überdachtes Einkaufszentrum für gehobene Ansprüche.

Natürlich kann all dieser Einkaufsstress ermüdend sein, aber am Union Square können Sie Ihren Akku auch leicht wieder aufladen, denn hier gibt es zahlreiche Parkbänke zum Ausruhen. Bestellen Sie sich dazu einen Espresso und Blätterteiggebäck im vornehmen Emporio Rulli, wo Sie mitten auf dem Platz unter Marktschirmen sitzen können.

Sonntags können Sie dazu noch einen Champagner-Brunch im prächtigen Garden Court des Palace Hotel einnehmen (die erste Wahl bei lokalen Nestorinnen, die ihre Enkel verwöhnen möchten). Während der Adventszeit legt sich winterlicher Zauber über den Union Square – mit einer Eislaufbahn, einem riesigen Weihnachtsbaum, den die Kleinen bestaunen, und funkelnder Festbeleuchtung in allen Schaufenstern.

SPECIAL FEATURE
Holen Sie Ihren inneren Modefreak heraus!

Einkaufen ist in Kalifornien eine Kunstform. Ob Sie nach dem perfekten Cocktailkleid suchen oder nach einer echten mexikanischen Piñata: Hier werden Sie fündig. Sie möchten frisches Obst und...

South Coast Plaza
Tai Power Seeff

Der Presidio

Der Presidio
Finden Sie große Geschichte, tolles Essen und Yoda!

Dieser knapp acht Quadratkilometer große Park am Nordende der Stadt ist Teil der Golden Gate National Recreation Area und ein hervorragendes Ausflugsziel für Familien, Abenteuerlustige, Geschichtsinteressierte und alle anderen, die sich gerne am Rande einer der schönsten Buchten der Welt erholen möchten. Zunächst einmal gibt es hier Strände (und wie viele Großstädte haben schon mehrere Strände zu bieten?). Südwestlich der Golden Gate Bridge liegt der Baker Beach, der sich wild anfühlt und tolle Aussichten bietet (der nördliche Teil ist zum Nacktbaden freigegeben). Crissy Field, der sandige Streifen in der Nordostecke des Presidio, zieht Familien, wasserliebende Hunde (die man hier von der Leine lassen darf), Lenkdrachensegler und Windsurfer an. Etwas landeinwärts davon steht der grandiose Palace of Fine Arts, der ursprünglich für die Panama-Pacific International Exposition von 1915 errichtet wurde und in dem heute ein kleines Theater untergebracht ist.

Rad- und Wanderwege durchziehen den stark bewaldeten Park, und von ihnen aus sieht man sehr schön die Gebäude, in denen früher Militärangehörige wohnten, denn der Presidio war von 1846 (also bevor Kalifornien ein Staat der USA wurde) bis 1994 ein Heeresstützpunkt. Viele der Gebäude wurden sehr hübsch umgewidmet und umgestaltet und sind jetzt für die Öffentlichkeit zugänglich, zum Beispiel die zu Recht beliebten Restaurants (Dixie, der Presidio Social Club und der Presidio Officer’s Club) und das Walt Disney Family Museum, das der persönlichen Geschichte und dem Genie des Mannes hinter der Maus gewidmet ist (gewiss kein Disneyland, sondern eher für Erwachsene gedacht – damit die Kinder keine falschen Vorstellungen haben).

Ein weiterer bemerkenswerter Ort: das Letterman Digital Arts Center, das zum gewaltigen Lucasfilm-Imperium gehört. Die Gebäude sind zwar grundsätzlich nicht für die Öffentlichkeit zugänglich, doch Sie können sich an der Yoda-Statue im Haupthof des Campus fotografieren.

David A Lee

LGBT-Reisen in San Francisco

LGBT-Reisen in San Francisco
Ein Regenbogen alternativer Lebensart

Die „Stadt an der Bucht“ ist für liberale Haltung und alternative Lebensart bekannt und daher eines der bekanntesten Reiseziele der Welt für LGBT (Lesbian, Gay, Bisexual und Transgender). Im Castro flattern Regenbogenfahnen über bunten Fußgängerüberwegen, um zu zeigen, dass San Francisco die Anhänger des LGBT mit offenen Armen begrüßt. Es gibt hier über 60 Schwulen-Bars und ‑Clubs, und wenngleich der Castro den Mittelpunkt der LGBT-Subkultur bildet, findet man in der ganzen Stadt schwulenfreundliche Unternehmen – sie sind hier eher die Regel als die Ausnahme. Erfahren Sie bei einer historischen Führung zu Fuß unter dem Motto “Cruisin’ the Castro” mehr über die bemerkenswerte Homosexuellenbewegung in der Stadt!

Der Juni ist in jedem Jahr der „Monat des Stolzes“, denn dann kommen Besucher aus allen Richtungen in die Stadt zur (ziemlich ausgefallenen) SF Pride Parade und zum San Francisco International LGBT Film Festival. Badlands, der Lookout und die Twin Peaks Tavern sind legendäre Gay-Treffs, und The Parker Guest House, W und Casa Luna SF sind nur ein paar der schwulenfreundlichen Hotels in der Stadt. 

Golden Gate Park
Tai Power Seeff

Golden Gate Park

Golden Gate Park
Verbringen Sie einen Tag oder mehr im Juwel der Stadt

Gärten, Wiesen, stille Seen – hier schlägt das smaragdfarbene Herz von San Francisco, ein klassischer Stadtpark, in dem jeder – vom Urlauber beim Erstbesuch bis zum einheimischen Dauergast – etwas zu unternehmen findet. Der kulturelle Dreh- und Angelpunkt des Parks ist seine Nordostecke, wo neben einer breiten Durchfahrtsstraße Springbrunnen und eine Konzertmuschel stehen. An der Nordseite liegt das de Young Museum mit einer Kunstsammlung von Weltklasse aus allen Teilen der Erde. Fahren Sie mit dem Aufzug zur Spitze des auffälligen asymmetrischen Turms des Museums (der Eintritt dazu ist frei), um eine atemberaubenden Aussicht über den gesamten Park, die Stadt, die Bucht und das Meer zu genießen!

Gegenüber dem de Young liegt die gleichermaßen beeindruckende California Academy of Sciences mit Planetarium, Aquarium, einem lebenden vierstöckigen Regenwald, einem naturgeschichtlichen Museum und einem begrünten Wellendach. In ein paar Schritten sind Sie im Japanese Tea Garden, der immer hübsch anzuschauen ist, aber besonders schön im Frühjahr, wenn die Kirschbäume und Azaleen blühen. Es gibt noch viele weitere Schätze zu entdecken, die sich leicht per Fahrrad erkunden lassen (das man sich an der Stanyan Street oder der Haight Street an der Ostseite des Parks mieten kann – unbedingt mit intaktem Schloss!). Spazieren Sie durch die bunten Pflanzen vor dem riesigen gläsernen Treibhaus, in dem das Conservatory of Flowers untergebracht ist, erkunden Sie den botanischen Garten (wo es neben Pflanzen auch viele Vögel zu sehen gibt) und halten Sie Ausschau nach der überraschenden Bisonherde am Nordwestende des Parks!

Wenn Sie nicht mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs sind, können Sie am Wochenende oder an großen Feiertagen die kostenlosen Pendelbusse nutzen, die an vielen Stellen im Park halten. Auf jeden Fall werden Sie hier zahlreiche Einheimische treffen, die Tennis spielen, picknicken, joggen, über den kleinen Stow Lake rudern oder auf den breiten Pfaden reiten. Die Sanfranziskaner lieben ihren Park einfach!

Tai Power Seeff

Nachtleben

Nachtleben
Wo nach Einbruch der Dunkelheit etwas los ist

In San Francisco gibt es wenig stille Nächte, und auch wenn die Bars und Clubs um 2 Uhr schließen, sorgt die Stadt dafür, dass Sie nicht einschlafen. An Hochkultur gibt es eine herausragendes Symphonieorchester, klassisches und modernes Ballett und Opernensemble. Daneben existiert eine florierende Theaterszene, allen voran das American Conservatory Theater, das Klassiker wie zeitgenössische Werke im Geary Theatre in der Nähe des Union Square aufführt. Wanderbühnen mit Broadway-Shows machen stets auch in San Francisco Station – achten Sie in den Ankündigungen auf SHN, ein Ensemble, das die meisten seiner Stücke im eindrucksvollen Orpheum Theatre an der Market Street zeigt. City Arts & Lectures bietet faszinierende Gespräche mit Prominenten, Stars und einflussreichen Persönlichkeiten. Besuchen Sie eine Galerien-Show, die für die Öffentlichkeit zugänglich ist, oder eine besondere Museumsnacht! Wenn Sie auf Vergnügen der härteren Art stehen, dann gibt es für Sie Rock-Konzerte im legendären Fillmore, Indie-Bands im Bottom of the Hill und „Nächte des offenen Mikrofons“, in denen sich jeder mal auf der Bühne präsentieren darf, im Hotel Utah Saloon. Natürlich wäre das Nachtleben hier nicht vollständig ohne einen Streifzug durch die unzähligen Bars, von vornehmen Etablissements mit Cocktail-Eigenkreationen (wie Bourbon & Branch und The Alembic) bis zu typischen Stammkneipen (The 500 Club), in denen man leicht mit den Einheimischen ins Gespräch kommt. 

Tai Power Seeff

Ghirardelli Square

Ghirardelli Square
Eine ehemalige Schokoladenfabrik, die heute Spaß serviert

Der stattliche Backsteinbau in diesem eindrucksvollen Gebäudekomplex von 1895, in dem einst die Ghirardelli Chocolate Factory zu Hause war (und davor eine Wollwarenfabrik), beherbergt heutzutage eine stilvolle Ansammlung von Läden und Restaurants – einer der hübschesten Orte in der ganzen Stadt für einen kleinen Einkaufsbummel. Schlängeln Sie sich durch die Durchgänge und schlendern Sie über offene Plätze, um Boutiquen und Andenkenläden zu besuchen, oder entspannen Sie sich bei der Aussicht auf die Bucht aus diversen Restaurants. Wenn Sie mit Kindern reisen, dann haben diese wahrscheinlich vor allem ein Ziel im Auge: den Ghirardelli Soda Fountain and Chocolate Shop. Möglicherweise steht die Kundschaft hier bis vor die Tür Schlange, aber keine Angst: sie wird schnell kürzer, und dann haben Sie die Qual der Wahl bei den Eisbechern: Soll es ein “Earthquake” für die ganze Familie sein (acht Kugeln, acht Garnierungen, Bananen, Schlagsahne, Mandeln, Schokosplittern und Kirschen)? Oder vielleicht ein “Gold Rush” (Vanilleeis mit Schokosoße und Erdnussbutter)? 

Muni Trains by Tai Power Seeff

Nahverkehr in San Francisco

Nahverkehr in San Francisco
Schiffe, Fahrräder, Straßenbahnen und mehr

San Francisco mangelt es nicht an Nahverkehrsoptionen, aber es ist wichtig, vorauszuplanen und sich den besten und günstigsten Weg zum Ziel auszusuchen. Die Innenstadt, North Beach und Fisherman’s Wharf kann man bequem zu Fuß erkunden. Die städtischen MUNI-Busse und ‑Straßenbahnen verkehren im gesamten Stadtgebiet und sind ein preiswertes und sicheres Fortbewegungsmittel – aber es kann natürlich sein, dass man an der Haltestelle eine Weile warten muss. Die historische Straßenbahn “F Market and Wharves”, die am Embarcadero entlangfährt, ist bei Touristen sehr beliebt: Sie hält in der Nähe der Fisherman’s Wharf (Ecke Embarcadero und Stockton am Pier 39), am Ferry Building (Ecke Market und 4th Street) und in fußläufiger Entfernung zum AT&T Park (dem Heimatstadion der Baseballmannschaft der San Francisco Giants) an der Ecke Don Chee Way und Steuart Street. Tipp: Wenn Sie vorhaben, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen, dann ist es möglicherweise ratsam, sich einen “Passport” von CityPass zu besorgen – damit können Sie sieben Tage lang alle MUNI-Verkehrsmittel und die Cable Cars ohne Zusatzkosten benutzen und erhalten zusätzlich noch Rabatte in einigen Museen und anderen Sehenswürdigkeiten.

Es macht zwar immer Spaß, mit den scheppernden Cable Cars zu fahren, aber deren Schienennetz ist ziemlich begrenzt – am besten eignen sie sich, wenn Sie zwischen der Nordküste und dem Union Square in der Innenstadt unterwegs sind. Die Taxistände konzentrieren sich in der Innenstadt, und wenngleich sie oft das schnellste Verkehrsmittel sind, summieren sich die Fahrtkosten auch rasch.

Das U‑Bahn-Netz des BART (Bay Area Rapid Transit) empfiehlt sich, wenn man über das Stadtgebiet hinaus fahren möchte, denn es reicht nach Süden bis zum San Francisco International Airport und nach Osten bis nach Oakland, Berkeley, Pleasanton und andere Ortschaften. Caltrain ist eine Art Regionalbahn, die San Francisco mit San José und vielen Orten dazwischen verbindet und teilweise auch noch weiter nach Süden bis Gilroy fährt. Um nach Marin County im Norden der Stadt zu gelangen, sollten Sie eine Fähre von Golden Gate Transit nach Sausalito oder eine aus der Blue and Gold Fleet nach Tiburon nehmen.

Um die Stadt ganz auf eigenen Faust (und mit eigener Muskelkraft) zu erkunden, können Sie ein neuartiges und preiswertes Fahrradleihsystem nutzen, das sich Bay Area Bike Share nennt. Registrieren Sie sich für eine günstige 24‑Stunden‑ oder 3‑Tages-Mitgliedschaft und holen Sie dann ein Fahrrad an einer von zahlreichen Stationen (die zwischen Mission Bay bis Market Street und Columbus Avenue bis zum Embarcadero verteilt sind) ab, das Sie entweder an der gleichen oder einer anderen Station zurückgeben, um Besichtigungen und Einkäufe zu erledigen und dann ein weiteres Fahrrad zur Fortsetzung Ihrer Fahrt abzuholen – unbegrenzt. Es ist eine gesunde, billige, autofreie Alternative – also rundum empfehlenswert.

Auch im Rahmen von Führungen können Sie die Stadt natürlich kennenlernen, ohne selbst hinter dem Steuer sitzen zu müssen. Einige Unternehmen verwenden traditionelle Klein- oder Reisebusse, aber es gibt auch sehr originelle Fortbewegungsmittel: Bei den Fahrten mit Ride the Ducks sitzen Sie in entenähnlichen Amphibienfahrzeugen, in denen Sie nicht nur durch die Straßen der Stadt kutschiert werden, sondern geradewegs in die Bucht hinein. Oder Sie steigen bei den San Francisco Fire Engine Tours in einen alten Feuerwehrlöschzug, um die Stadt zu erkunden und sogar die Golden Gate Bridge zu überqueren – dabei werden Sie mit Sicherheit angestarrt und angelächelt!